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Auch Waagner-Biro-Brückenbau insolvent: 40 Mitarbeiter betroffen

Auch Waagner-buro-Brückenbau muss Insolvenz anmelden.
Auch Waagner-buro-Brückenbau muss Insolvenz anmelden. ©APA
Weitere Pleite beim Unternehmen Waagner-Biro: Jetzt hat auch der Brückenbau ein Insolvenzverfahren beantragt. 40 betroffene Beschäftigte wurden heute, Freitag, vorsorglich zur Kündigung angemeldet.
25 Mitarbeiter von Tochterfirmen übernommen

Die Sparte soll jedenfalls kurzfristig verkauft und damit weitergeführt werden.

Nach Angaben von Insolvenzverwalterin der Waagner-Biro AG, Romana Weber-Wilfert, ist der Verkauf der Waagner-Biro Bridge Systems AG diese Woche in die Wege geleitet worden. Mit mehreren Übernahmeinteressenten liefen bereits Gespräche. Sie müssen nun recht bald ihre Angebote einreichen. Bis 7. Dezember sammelt die Insolvenzverwalterin verbindliche Angebote für den Brückenbau ein.

Um den beabsichtigten Verkauf gesichert durchführen zu können, hat die Waagner-Biro Bridge Systems AG heute ein Sanierungsverfahren angemeldet, teilte die Masseverwalterin mit. Ansprüche der betroffenen Mitarbeiter seien über den Insolvenzentgeltfonds (IEF) gesichert.

Mehr als 70 Mio. Euro Schulden

Nach den Insolvenzen der Waagner Biro (Holding) und deren Tochter SBE Alpha ist nun auch die Brückenbausparte pleite. Die in Wien ansässige Waagner-Biro Bridge Systems AG ist nach eigenen Angaben nicht überschuldet, aber zahlungsunfähig. Laut AKV soll das Unternehmen durch eine Zusage einer Bank, die eine Fortführungsfinanzierung übernommen hat, weitergeführt werden. Die Brückenbaufirma soll über einen Sanierungsplan entschuldet werden. Die Gläubigerschutzverbände nannten am Freitag erste Details aus dem Insolvenzantrag.

Demnach beziffert der AKV die Gesamtverbindlichkeiten mit gelegten Garantien, die voraussichtlich gezogen werden, mit 72,6 Mio. Euro. Im Kreditschutzverband KSV 1870 werden die Passiva inklusive Ab- und Aussonderungsrechten mit 77,6 Mio. Euro beziffert. Die Aktiva werden mit rund 13,1 Mio. Euro angesetzt.

Neben den bereits zur Kündigung angemeldeten 40 Mitarbeitern sind von der am Freitag angemeldeten Insolvenz (Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung) 125 Gläubiger betroffen, davon 89 inländische. Es wird eine Sanierungsplanquote von 20 Prozent binnen zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans angeboten. Der Eintritt in die Insolvenz wird mit Problemen im Zusammenhang mit einem Projekt für die Lieferung von Paneelbrücken begründet.

(APA/Red)

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