Auch US-Staat New Mexico erlaubt die Homo-Ehe

Die Homo-Ehe gewinnt in den USA weiter an Boden: New Mexico erlaubte am Donnerstag als 17. US-Staat die Eheschließung von gleichgeschlechtlichen Partnern. Das Oberste Gericht des Bundesstaats im Südwesten der USA entschied, dass eine Ungleichbehandlung von homosexuellen und heterosexuellen Paaren gegen die Verfassung verstoße.


Im vergangenen Monat hatten die Parlamente in Illinois und Hawaii für eine Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Ehen gestimmt. Die Homo-Ehe ist außerdem in den Bundesstaaten Kalifornien, Connecticut, Delaware, Iowa, Maine, Maryland, Massachusetts, Minnesota, New Hampshire, New Jersey, New York, Rhode Island, Vermont und Washington legal. Auch in der Hauptstadt Washington DC können sich Schwule und Lesben das Jawort geben. In den Verfassungen von 29 Bundesstaaten ist die Homo-Ehe dagegen ausdrücklich verboten.

Auf Bundesebene hatte der Oberste Gerichtshof in Washington im Juni ein Gesetz gekippt, dass die Ehe als Zusammenschluss zwischen Mann und Frau definierte. Das sogenannte Gesetz zum Schutz der Ehe (“Defense of Marriage Act”) aus dem Jahr 1996 hatte festgelegt, dass nur heterosexuelle Ehepartner Vorteile bei Steuern oder Erbschaften erhalten sollten.

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