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Auch Abgeordnete sollen Gesichtsmasken erhalten

Die Abgeordneten wurden bereits mit Handdesinfektionsmitteln ausgestattet.
Die Abgeordneten wurden bereits mit Handdesinfektionsmitteln ausgestattet. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Die kommenden Parlamentssitzungen werfen die Frage auf, wie man im Hohen Haus mit Mund-und-Gesichtsschutz umgehen soll.

Dazu werden die Parteien heute eine Video-Präsidiale abhalten. Schon davor stellt Parlamentssprecher Karl-Heinz Grundböck klar, dass für alle Abgeordneten Masken zur Verfügung stehen werden.

Kein Zwang: Gesichtsmasken sollen freiwillig getragen werden

Gezwungen werden, Mund-Nasen-Schutz zu tragen, können die Parlamentarier aufgrund des "freien Mandats" wohl nicht. Es könnte aber eine freiwillige Vereinbarung in der Präsidialkonferenz geben. Vermindert werden soll das Infektionsrisiko auch dadurch, dass zur Sitzung nur 96 der 183 Mandatare kommen. Verzichten werden im Regelfall Personen, die selbst oder deren Angehörige zur Risikogruppe gehören bzw. solche mit längerem Anfahrtsweg, heißt es aus mehreren Klubs.

Das Parlament setzt an sich ja schon seit einiger Zeit in der Kommunikation auch auf elektronische Presseinformation. So hat Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) selbst schon eine Online-Pressekonferenz abgehalten und das Angebot würde den Klubs auch zur Verfügung stehen. Diese sind bisher aber lieber in ihren Räumlichkeiten geblieben.

(APA/Red)

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