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AUA lockert Handgepäcks-Bestimmungen

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Die AUA hat ihre Vorschriften für die Mitnahme von Handgepäck in die Flugzeugkabine bei Flügen von und in die USA und ab London wieder geringfügig gelockert.

Bestimmte Flüssigkeiten, die vor allem für medizinische Zwecke gedacht und dennoch nicht verschreibungspflichtig sind, dürfen nun wieder in geringen Mengen in die Kabine mitgenommen werden, gab die Fluglinie am Donnerstag in einer Aussendung bekannt.

Es handelt sich dabei unter anderem um Medikamente zur Augenpflege (zum Beispiel Kontaktlinsenmittel oder Augentropfen) und Flüssigkeiten und Gels für Diabetiker oder andere Personen, die eine ärztliche Bestätigung vorweisen können, die die Notwendigkeit des Medikaments bescheinigt. Augenpflegemittel dürfen bis 120 Milliliter pro Verpackungseinheit mitgenommen werden, andere medizinische Flüssigkeiten bis 148 ml pro Verpackungseinheit.

Bisher waren sämtliche Flüssigkeiten bis auf verschreibungspflichtige Medikamente und Babynahrung verboten. Nach dem Auffliegen eines angeblichen Terrorkomplotts gegen Flugzeuge in London-Heathrow vom vergangenen Donnerstag hatten strenge Handgepäcksauflagen gegolten – kurzfristig durften die Fluggäste überhaupt nur die notwendigsten Dinge in einem transparenten Plastiksack als Handgepäck mit sich führen.

Auch elektronische Geräte wie Laptops oder MP3-Player können nun – nach eingehender Sicherheitskontrolle – wieder in die Kabine mitgenommen werden. Nach wie vor darf allerdings bei Flügen ab London jeder Fluggast nur ein Stück Handgepäck mit sich tragen, dessen Größe mit 45 x 35 x 16 Zentimeter streng beschränkt ist. Für Flüge von und in die USA gilt diese zahlen- und größenmäßige Beschränkung nicht. Für Flüge nach London und zu allen anderen Zielen gelten laut AUA die regulären Handgepäcks-Bestimmungen „ohne Einschränkungen“.

Nach Polizeierkenntnissen hatten die Terroristen ihren Anschlag mit Flüssigsprengstoff durchführen wollen, den sie als Getränk getarnt im Handgepäck in die Maschine schmuggeln wollten. Experten vermuten, dass ein elektronisches Gerät, beispielsweise ein Handy oder MP3-Player, als Zünder dienen hätte sollen. Von Donnerstag bis Montag war die Mitnahme von jeglichem Handgepäck und von allen Flüssigkeiten außer Medikamenten und Babynahrung in die Flugzeugkabinen verboten.

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