Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

AUA brachte 30 Tonnen Coronavirus-Schutzausrüstung aus China nach Wien

30 Tonnen Coronavirus-Schutzausrüstung brachte die AUA am Montag nach Wien.
30 Tonnen Coronavirus-Schutzausrüstung brachte die AUA am Montag nach Wien. ©APA
Am Montag haben die Austrian Airlines mit zwei zu Frachtflugzeugen umfunktionierten Boeing 777-Maschinen weitere 30 Tonnen Schutzausrüstung aus China nach Wien bzw. Österreich gebracht. Dabei handelte es sich laut AUA-Sprecher Peter Thier um knapp zwölf Tonnen Masken und fast 18 Tonnen Mäntel.

Die Maschinen mit den Kennzeichen OE-LPC und OE-LPF landeten am Nachmittag knapp hintereinander auf dem Flughafen Wien in Schwechat. Die Güter waren in Xiamen aufgenommen worden. 1.403 Kartons mit den Schutzmasken werden laut Thier vom Roten Kreuz in Österreich verteilt. 1.824 Kartons mit den Schutzmänteln sind dem Sprecher zufolge für Südtirol bestimmt.

Sieben Piloten in einer AUA-Maschine

Sieben Piloten waren mit zunächst einer Maschine (OE-LPC) nach Peking geflogen. Dort holten sie die andere Boeing 777 ab, die in Wartung war, so Thier. Danach ging es mit beiden Flugzeugen nach Xiamen und von dort nach einer Nacht zurück nach Wien.

Es mache rein technisch keinen Unterschied, ob man mit Fracht oder mit Passagieren fliege, sagte Kapitän Martin Guzei am Montagnachmittag in Schwechat zur APA. Um die Arbeitsroutine einzuhalten, würden sogar die Lautsprecheransagen wie üblich gemacht.

Kapitänen über den Stolz, dem eigenen Land zu helfen

Alle AUA-Piloten, die nun fliegen, hätten sich freiwillig gemeldet, erzählte Guzei weiter. Er bildet mit den Ersten Offizieren Christian Schuh und Daniel Winkler eine Crew. "Wir bleiben jetzt zusammen." Austrian hat laut Thier bisher acht Cargo-Flüge durchgeführt. "Etliche weitere" sollen noch folgen.

Es sei auch durchaus "ein bisschen Stolz dabei, bei der eigenen Airline und für das eigene Land etwas bewegen zu können", sagte Kapitän Guzei darauf angesprochen, welches Gefühl es sei, derartige Hilfsflüge durchzuführen. "Dass man sein Können zur Verfügung stellt, um in der Krise zu helfen", fügte er hinzu und sprach damit auch für seine Kollegen.

>> Die Corona-News im LIVE-Ticker

(APA/Red.)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • AUA brachte 30 Tonnen Coronavirus-Schutzausrüstung aus China nach Wien
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen