Atomic Kitten bleiben bei ihrer Musik

Wie die Sängerinnen Liz und Jenny am Mittwochabend vor Journalisten in Wien betonten, würden sie niemals in einer Reality-Soap mitspielen.

Atomic Kitten haben beim Konzert anlässlich des 50-jährigen Thronjubiläums von Queen Elizabeth nicht nur Prinz Harry („süß“), sondern auch Ozzy Osbourne und seine Frau Sharon („böse“) kennen gelernt. Wie die Sängerinnen Liz und Jenny am Mittwochabend vor Journalisten in Wien betonten, würden sie niemals so wie der Rockstar und seine Familie in einer Reality-Soap mitspielen. „Dann kämen die Wahrheiten ans Licht. Wir würden entweder im Gefängnis landen oder des Landes verwiesen werden“, lachten die Beiden.

Die Popstars aus London waren zur Promotion ihres Albums „Feels So Good“ (Virgin) und der Single „The Tide Is High“ nach Österreich gekommen. Ihre Kollegin Natasha wird noch drei Wochen geschont – die 19-Jährige bekam vor kurzem ein Baby. „Wir waren im Spital und haben im Wartesaal aufgeregt ausgeharrt“, so Liz. „Wir brachten teuren Champagner mit und kühlten ihn im Eiskasten des Krankenhauses ein. Dann hat doch tatsächlich jemand die Flaschen vertauscht. Und wir mussten mit einem billigen Schaumwein anstoßen…“

An das Leben in der Öffentlichkeit haben sich die „Kätzchen“ gewöhnt. „Wenn man nicht von den Medien beachtet werden will, darf man keiner Band beitreten“, betonte Jenny. Liz ergänzte: „Wir sind immer ehrlich zu Journalisten. Die Presse wiederum behandelt uns großteils gut. Was die Klatschspalten mit den angeblich wahren Geschichten betrifft, so muss man es einfach hinnehmen.“ Fragen über ihre Beziehungen beantworteten Atomic Kitten ohne zu zögern. „Ich würde gerne nächstes Jahr meinen Freund heiraten“, sagte Jenny. „Ich bin glücklicher Single“, beeilte sich Liz anzufügen.

Den Erfolg hat sich das Trio hart erarbeitet. Jenny: „Es gibt immer einen starken Wettbewerb, ständig drängen neue Gruppen auf den Markt. Darum standen wir bei den Aufnahmen natürlich unter Druck. Jeder wollte wissen, ob wir tatsächlich so gut sind. Wir sind fleißig, denn wenn man einmal ganz oben ist, will man noch höher hinaus.“

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