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Atomdeal soll erhalten bleiben: Treffen in Wien gestartet

In Wien wird weiter um den Erhalt des Atomdeals verhandelt.
In Wien wird weiter um den Erhalt des Atomdeals verhandelt. ©pixabay.com (Sujet)
In Wien hat heute ein Treffen der verbliebenen Vertragspartner des internationalen Atomabkommens mit dem Iran (JCPOA) begonnen, um die aktuelle Probleme zu erörtern.

Die USA, die im Mai 2018 einseitig aus dem Atomabkommen ausgestiegen waren, waren bei dem Treffen nicht vertreten. Der Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow, erklärte auf Twitter: "Das Treffen der Gemeinsamen Kommission zum JCPOA heute in Wien hat gezeigt, dass seine Teilnehmer dem Atomdeal voll verpflichtet und entschlossen sind, ihr Bestes zu tun, um es zu erhalten."

Treffen zu Iran-Atomabkommen in Wien: Alle wollen Deal erhalten

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat bereits am Montag betont, dass alle Seiten den Verpflichtungen aus dem Wiener Atomabkommen mit dem Iran nachkommen müssten. Schallenberg traf am Montag den iranischen Vize-Außenminister Seyed Abbas Araghchi. In einem Tweet bezeichnete Schallenberg das Abkommen als "das wirksamste Instrument, um ein nukleares Wettrüsten im Nahen Osten zu verhindern". Österreich werde sich weiter dafür engagieren, Vertrauen in der Region wiederaufzubauen.

Geleitet werden die Gespräche nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP von der deutschen EU-Diplomatin Helga Schmid. Zuletzt hatten die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wieder zugenommen. Washington bemüht sich um die Wiedereinsetzung der internationalen Sanktionen gegen Teheran sowie die Verlängerung eines im Oktober auslaufenden Waffenembargos gegen das Land. Die EU, China und Russland hingegen kämpfen um die Rettung des Atomabkommens von 2015 mit dem Iran.

Fortschritte bei Gesprächen mit internationaler Atombehörde

Der Iran sah zuletzt Fortschritte in den Gesprächen mit der Internationalen Atomenergie-Behörde IAEO (IAEA). "Unsere Unterhaltung war sehr konstruktiv", sagte der Chef der Atombehörde, Ali Aqbar Salehi, nach einem Treffen mit IAEA-Chef Rafael Grossi. Dabei ging es um neue internationale Kontrollen von iranischen Atomanlagen - wenige Tage nachdem die USA im UN-Sicherheitsrat mit dem Anliegen gescheitert waren, ein unlimitiertes Waffenembargo gegen den Iran zu verhängen.

(APA/Red)

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