Asylwerber soll von Landsleuten in Wiener Neustadt überfallen worden sein

Vier Landsleute des afghanischen Asylwerbers befinden sich nach dem Überfall in Wiener Neustadt in Haft.
Vier Landsleute des afghanischen Asylwerbers befinden sich nach dem Überfall in Wiener Neustadt in Haft. ©APA (Sujet)
Nachdem ein afghanischer Asylwerber am 9. Juni am Bahnhof Wiener Neustadt überfallen wurde, befinden sich nun vier Landsleute des Opfers in Haft, teilte die LPD NÖ am Mittwoch mit. Einer der Männer soll auch für die Verbreitung von Falschgeld verantwortlich sein.

Auf den 19-Jährigen war bei dem Überfall eingeschlagen worden. Dem jungen Mann wurden in der Folge ein Mobiltelefon und ein dreistelliger Euro-Betrage geraubt, so die Polizei. Der Anzeige des Opfers folgten umfangreiche Ermittlungen, in deren Verlauf vier afghanische Staatsbürger im Alter von 20, 21, 25 und 28 Jahren, wohnhaft in den Bezirken Wiener Neustadt-Land, Baden und Mattersburg, ausgeforscht wurden.

Das Quartett wurde vergangene Woche über Anordnung der Staatsanwaltschaft zeitgleich in den Bezirken Baden und Wiener Neustadt-Land festgenommen. Bei einer Durchsuchung einer Wohnung in Wiener Neustadt wurden zwei Kilo Cannabiskraut sichergestellt. Der 28-Jährige dürfte zusätzlich für die Verbreitung von Falschgeld verantwortlich sein, berichtete die Polizei. Die Beschuldigten wurden in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert und der Staatsanwaltschaft wegen Nötigung, Raub, Suchtgifthandel und Geldfälschung angezeigt.

(APA/Red)

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