Astronauten erfüllen 1. Arbeitsauftrag

Die Besatzung der US-Raumfähre "Discovery" hat in der Nacht zum Mittwoch ihren ersten Arbeitseinsatz für den Ausbau der Internationalen Raumstation erfolgreich abgeschlossen.  

Die Astronauten Robert Curbeam und Christer Fuglesang brachten in einem Außenbordeinsatz eine zwei Tonnen schwere Erweiterung am Spacelab-Modul an. Sie wurden von den Astronautinnen Sunita Williams und Joan Higginbotham unterstützt, die das neue Teil mit einem Roboterarm der ISS an die richtige Stelle manövrierten.

Bis die Erweiterung an das Spacelab verschraubt werden konnte, war hoch konzentrierte Maßarbeit notwendig: Es musste an Stellen am ISS-Gefüge vorbeigelotst werden, an denen teilweise weniger als acht Zentimetern Abstand möglich waren. „Wir wollen nicht über den Funk schreien“, sagte Higginbotham nach getaner Arbeit. „Wir sind aber überglücklich.“

NASA-Ingenieure teilten unterdessen nach der Überprüfung eines Einschlags an der linken Tragfläche des Shuttles mit, eine weitere gründliche Untersuchung sei nicht notwendig. Sensoren der „Discovery“ hatten auf dem Flug zur ISS den Einschlag geringen Ausmaßes aufgezeichnet. Die Empfehlung der Ingenieure war noch nicht die endgültige Feststellung, dass mit der Raumfähre alles in Ordnung war. Sie wurde von den Astronauten aber als gutes Zeichen begrüßt.

In einer Woche soll der deutsche Astronaut Thomas Reiter nach einem halben Jahr auf der ISS mit der „Discovery“ zur Erde zurückfliegen.

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