Astronauten beendeten Außeneinsatz an ISS

Zwei Astronauten haben die Internationale Raumstation (ISS) bei einem rund sechsstündigen Außeneinsatz im All erfolgreich auf die Ankunft eines russischen Raummoduls vorbereitet. Der US-Amerikaner Chris Cassidy und der Italiener Luca Parmitano verlegten in rund 400 Kilometern Höhe unter anderem Kabel und bauten mehrere Experimente und eine Kamera ab, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit.


Nach exakt sechs Stunden und sieben Minuten seien sie dann wieder in die ISS geklettert. Alles habe gut geklappt und die beiden Astronauten seien sogar teils schneller vorangekommen als gedacht.

Während Cassidy damit seinen fünften Weltraum-Außeneinsatz absolvierte und nun insgesamt fast 30 Stunden draußen im All verbracht hat, war es für Parmitano das erste Mal. Gleichzeitig war mit ihm auch erstmals ein Italiener im Außeneinsatz. Er freue sich auf “eine neue Etappe dieser außergewöhnlichen Erfahrung”, hatte der ESA-Astronaut vor dem Einsatz auf Twitter geschrieben. “Meine Gedanken sind voller Dankbarkeit für dieses Privileg.” Er war Ende Mai auf der ISS angekommen und soll dort bis November bleiben.

US-Astronautin Karen Nyberg sicherte ihre Kollegen aus dem Außenposten der Menschheit heraus ab. Auf der Station arbeiten derzeit außerdem drei russische Kosmonauten. Bereits am 16. Juli ist ein weiterer “Weltraumspaziergang” geplant. Noch heuer soll dann ein russisches Modul an die ISS andocken.

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