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Ashanti dominiert US-Charts

Seit mittlerweile fast vier Monaten ist eine erst 21-jährige Afroamerikanerin in den US-Charts stets an der Spitze zu finden: Ashanti, JLo's "Ghostwriterin".

Die R&B-Sängerin führte zuletzt sowohl mit ihrer Single „Foolish“ als auch mit ihrem Debütalbum „Ashanti“ (Island Def Jam/Universal Music), das in nicht einmal sechs Wochen die Doppelplatin-Marke für zwei Millionen verkaufte Einheiten übertraf und damit zum bestverkauften Erstlingswerk einer Frau in den Staaten avancierte, die Billboard-Wertungen an.

Zuvor hatte Ashanti in diesem Jahr bereits gemeinsam mit Ja Rule und der Single „Always On Time“ den Sprung auf die Topposition der US-Hitparade geschafft, und auch am „Ain’t It Funny“-Remix von Jennifer Lopez war die First Lady des „Murder Inc.“-Labels entscheidend beteiligt. Sie schrieb nämlich den Text für den Nummer-eins-Hit von J. Lo. Ihrer Kollaboration mit Hardcore-Rapper Fat Joe – „What’s Luv?“ – blieb dagegen der Sprung an die Spitze nur deshalb verwehrt, weil ihre Single „Foolish“ seit Wochen die „Pole Position“ blockiert.

Seit ihrem zwölften Lebensjahr macht Ashanti Douglas Musik, aber erst durch die Kooperation mit dem Murder-Inc-Boss Irv Gotti ist ihre Karriere so richtig in Schwung gekommen. Murder Inc. war bisher vor allem dank Ja Rule als Hip-Hop-Powerhouse bekannt, doch die Kurskorrektur Richtung R&B hat mit dem Aushängeschild Ashanti nun zu noch größeren Erfolgen geführt.

Das Debütalbum des neuen weiblichen Superstars ist eine Mixtur aus Hip-Hop-Grooves und typischen R&B-Stilistiken – eine Mischung, die zwar nicht neu ist, aber bisher noch nie derartig hohe Verkaufszahlen in so kurzer Zeit erzielt hat. Denn Ashantis selbst geschriebene, einfühlsame Texte und ihre unverwechselbare, sanfte Stimme in Symbiose mit den eingängigen Produktionen von Irv Gotti, der bei sämtlichen 17 LP-Tracks die Finger im Spiel hatte, garantieren derzeit einen Tophit nach dem anderen.

„Ashantis Album ist randvoll mit solchen Ohrwürmern wie ’Foolish’“, lobt Gotti das Debütopus seiner aus Long Island stammenden Musterschülerin überschwänglich. „Wenn du diesen oder andere Songs von ihr hörst, setzen sie sich sofort in deinem Gehörgang fest, lassen dich einfach nicht mehr los. Du wippst mit dem Kopf dazu und fühlst sie vom ersten Takt an.“

Die meisten Songs hat Ashanti direkt im Studio geschrieben. „Ich wollte etwas Echtes kreieren, damit sich die Leute zurücklehnen, zuhören und dann sagen: ’Verdammt! Hat sie gestern Nacht durch mein Fenster geschaut? Das ist doch mir wirklich passiert’“, erklärt die älteste Tochter einer Tänzerin und Sängerin. „Jeder hat irgendetwas erlebt, das auf dem Album zu hören ist, und ich versuche einfach, die Gefühle der Menschen zu artikulieren.“

Mit Songs wie „Happy“, „Baby“ und „Rescue“, die das ständige Auf und Ab in Beziehungen beschreiben, hat Ashanti das Konzept der als „Queen of Hip-Hop-Soul“ geltenden Mary J. Blige, die Anfang der 90er Jahre als erste Künstlerin Hardcore-Beats und vom Herzen kommende „Lyrics“ miteinander gekreuzt hat, erfolgreich aufgegriffen. „Mary hat den Weg geebnet“, gibt Ashanti, die ebenso Ella Fitzgerald und Blue Magic als prägende Einflüsse nennt, ganz offen zu. „Ich wollte nicht nur langsame Tunes singen, und ich wollte auch nicht rappen. Mary verstand es, diese beiden Konzepte homogen zu verschmelzen. Sie schaffte die Voraussetzungen und ich folge ihrem Weg.“

Gotti unterstützt sie dabei nach besten Kräften. „Ich wollte, dass Ashantis Album dort weitermacht, wo Marys ’My Life’ aufhörte“, erläutert der Erfolgsproduzent, um dann mit Nachdruck zu betonen:
„Wir wollen aber auf keinen Fall versuchen, Marys Platz einzunehmen, denn sie ist nach wie vor die Queen. Aber Ashanti ist die Prinzessin von Murder Inc. – erweitert um ein wenig Gangsta-Feeling.“

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