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Asfinag und Stadt Wien verhandeln

Die Asfinag, die Stadt Wien und das Bundesverkehrsministerium verhandeln nun über die Varianten der Donauquerung für die neue Wiener Nordost-Umfahrung - Global 2000 warnt vor Bombenblindgängern bei Bau.

Man gehe mit offenem Ende in die Gespräche, versicherte eine Sprecherin der Asfinag. Während die Asfinag am Mittwoch eine Brückenlösung empfohlen hatte, fordert die Stadt Wien einen Tunnel. Die Gespräche könnten sicher in den nächsten Wochen zu einem Abschluss geführt werden, versicherte die Asfinag.

Man betonte bei der Betreibergesellschaft, dass man nicht auf der von Wiener Seite kritisierten Brückenlösung bestehe. Es habe sich bei der vorgelegten Nutzen-Kosten-Untersuchung lediglich um eine Empfehlung gehandelt – entschieden sei noch nichts.

Global 2000 fürchtet Blindgänger

Bombenexplosionen beim Bau der Lobauautobahn fürchtet hingegen laut einer Aussendung am Freitag die Umweltorganisation Global 2000. Im Zweiten Weltkrieg sei das Gebiet um den Ölhafen und entlang der geplanten Autobahntrasse stark bombardiert worden. „Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich hier immer noch einige Blindgänger befinden“, fürchtete Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von Global 2000.

Damit sei das Leben von Bauarbeitern akut bedroht. Die Umweltorganisation lehnt die Autobahn durch das Gebiet generell ab, da durch ihn der Nationalpark Donau-Auen gefährdet sei. „Noch nie war ein Autobahnstück durch Blindgänger im Boden wirklich gefährdet“, beruhigte man hingegen bei der Asfinag.

Auch die Wiener FPÖ sorgt sich um die Sicherheit bei der Trassenführung. Ob Tunnel oder Brücke – man sei in jedem Fall für die sicherste Variante, bekräftigte Verkehrssprecher Herbert Madejski in einer Aussendung. Wenn die Experten eine Tunnellösung für zu gefährlich hielten, müsse man dieses Fachurteil respektieren.

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