ASFINAG: Autoverkehr in Städten nahm letzte Woche um 20 Prozent ab

Der Autoverkehr in Wien nahm um rund 20 Prozent ab.
Der Autoverkehr in Wien nahm um rund 20 Prozent ab. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Rund 20 Prozent weniger Autos waren in der letzten Woche wegen des Lockdowns in Ballungsräumen unterwegs. Der Effekt ist laut Asfinag geringer als im Vorjahr, der Schwerverkehr nahm sogar zu.

Die Verkehrsanalyse der ASFINAG zur abgelaufenen ersten Woche des vierten Lockdowns ergibt ein differenziertes Bild bei den Entwicklungen. Die Auswertung von ausgewählten Zählstellen in den österreichischen Ballungsräumen ist insbesondere für den Berufs- und Pendlerverkehr repräsentativ. Sie zeigt für Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck einen durchschnittlichen Rückgang von ca. 20 Prozent beim Pkw-Verkehr im Vergleich zum Zeitraum des Jahres 2019.

Kein Vergleich mit dem Vorjahr

Der Unterschied, verglichen mit dem Vorjahr zur selben Zeit, ist jedoch gering. 2020 betrug das Minus rund 30 Prozent. Gründe für den geringeren Verkehrsrückgang können in den derzeit geltenden Rahmenbedingungen liegen, wie unter anderem an den offenen Schulen. Zum Vergleich: Beim ersten "harten" Lockdown Mitte März lag der Rückgang beim Individualverkehr in den Ballungsräumen bei 57 Prozent.

Schwerverkehr stieg sogar an

Die Analyse des Schwerverkehrs (Lkw über 3,5 Tonnen) zeigt ein anderes Bild. Die bundesweite Fahrleistung zeigt in der abgelaufenen Woche mit rund zehn Prozent sogar ein Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2019.

(red)

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