Asfinag: 50 Millionen für Kärntens Autobahnen

Die Asfinag plant Investitionen in die Kärntner Autobahnen.
Die Asfinag plant Investitionen in die Kärntner Autobahnen. ©APA
Die Asfinag investiert dieses Jahr 50 Millionen Euro in die Autobahnen in Kärnten. Der Fokus liegt auf Sanierungs-, Umweltschutz- und Verkehrssicherheitsmaßnahmen. Bis 2017 sieht der Plan des Autobahnbetreibers 417 Millionen Euro an Investitionen in Österreichs südlichstem Bundesland vor.

Das größte Bauvorhaben ist die Generalerneuerung des Abschnitts Großliedtunnel – Bad St. Leonhard im Bezirk Wolfsberg an der Südautobahn A 2 um knapp 18 Millionen Euro. Die Arbeiten an der 3,4 Kilometer langen Strecke sind seit Februar im Gange. Bis September wird die Richtungsfahrbahn Italien saniert, 2013 folgt der Abschnitt mit Fahrtrichtung Wien. “Während der Hauptreisezeit werden zwei Fahrbahnen in jede Richtung zur Verfügung stehen”, versicherte Schedl.

Asfinag plant Lärmschutzmaßnahmen

Weitere Umbauten 2012 sind die Errichtung der Anschlussstelle Völkermarkt Mitte (A 2), die Verkehrsbeeinflussungsanlage Klagenfurt-Villach (A 2) mit 28 Freilandvideokameras, 22 Sensoren zur Datenerfassung, 25 Infotafeln und Wechselverkehrszeichen sowie neun Wechselwegweisern zur Steuerung der Urlauberströme.

Weiters wird die Sanierung der Nordumfahrung Klagenfurt (A 2) vorbereitet. Zudem sind Lärmschutzmaßnahmen auf der Tauernautobahn (A 10) und die Sanierung der Kremsbrücke (A 10) geplant.

Weitere Investitionen geplant

Außerdem muss der Belag der Klagenfurter Schnellstraße S 37 erneuert werden. Im Karawanken-Tunnel (A 11) wird die Löschwasser- und die Funkanlage erneuert.

Mittelfristig will die Asfinag die Nordumfahrung Klagenfurt generalsanieren und 52 Millionen Euro bis 2019 investieren. Auch ein Ausbau der Klagenfurter Schnellstraße S 37 bei Zwischenwässern und ein genereller Sicherheitsausbau der Schnellstraße sind in Planung. Bei positivem UVP-Bescheid sollen laut Asfinag insgesamt 116 Millionen Euro in die Straße fließen.

(Red./APA)

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