"Arschloch!" - live im TV

Dass Mel Gibson nicht gerade der ausgeglichenste Mensch ist, das hat er vor einigen Jahren bewiesen, als er betrunken einen Polizisten beschimpfte. Nun leistete er sich wieder einen Ausraster - diesmal beschimpfte er vor laufender Kamera einen Moderator, der ihm unangenehme Fragen gestellt hatte ...
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Spätestens seit dem 28. Juli 2006 gilt Mel Gibson nicht mehr als braver, gesetzestreuer Bürger, der keiner Fliege etwas zu Leide tun kann. Damals war der Hollywood-Star im kalifornischen Malibu festgenommen worden, nachdem er mit über 130 kmh/h statt der erlaubten 80 auf einem Highway gestoppt worden war. Nicht nur, dass Gibson betrunken war, er beschimpfte den amtshandelnden Polizisten zudem mit antisemitischen Parolen. Einer Gefängnisstrafe entging er zwar, doch war das Image des Schauspielers ordentlich ramponiert; und nicht einmal jenes als erzkonservativer Katholik konnte “Mad Mel” aufrecht erhalten: Im Frühjahr 2009 reichte seine Frau Robyn nach fast 30 Ehejahren die Scheidung ein; ihr Mann hatte sie mit der russischen Musikerin Oksana Grigorieva betrogen. Im Oktober brachte diese dann Mels Tochter zur Welt.

Unangenheme Fragen

Auch die Karriere des 54-Jährigen litt unter seinen privaten Problemen. Vier Jahre lang stand Gibson nicht vor oder hinter der Kamera, erst dieser Tage erscheint sein nächster Film “Edge of Darkness – Auftrag Rache” und diesen wollte der Hauptdarsteller nun auch in einem TV-Interview bewerben. Allerdings stellte der Moderator der Sendung, Dean Richards, kaum Fragen zu dem Action-Thriller, sondern fast ausschließlich zu Gibsons Privatleben. Und das schmeckte diesem gar nicht.

Richards wollte wissen, ob Gibson nun ein “besserer Mensch” sei als vier, fünf Jahre zuvor, und ob er glaube, dass die Öffentlichkeit ihn nun anders sehe als früher. Nein, er sei der gleiche wie immer, allerdings lerne man natürlich immer dazu so der Schauspieler, dem diese Fragen sichtlich nicht behagten. Dann stellte sich Mel aber dumm und fragte zurück, worauf sich der Moderator eigentlich beziehe.

“Arschloch!”

Als dieser die Trunkenheit am Steuer und die weiteren Geschenisse explizit ansprach, wurde Gibson wirklich sauer: “Das ist fast vier Jahre her, Mann, ich habe damit abgeschlossen, du scheinbar nicht … Ich habe alle nötigen Schuldeingeständnisse gemacht, also machen wir weiter, Mann, komm schon.” Damit gab sich Dean Richards zufrieden, er dankte seinem Interviewpartner, der via Monitor live zugeschalten war, und verabschiedete sich, nicht ohne Gibsons neuen Film noch einmal zu erwähnen. Gibson erwiderte den Gruß, nahm einen Schluck aus seinem Kaffeebecher und … beschimpfte Richards noch deutlich hörbar als “Arschloch”.

Offensichtlich dachte Mel Gibson, die Kamera sei schon ausgeschaltet, als er die Entgleisung von sich gab; Tatsache ist, dass sich der Schauspieler damit sicher keinen Gefallen getan hat. Eine (neuerliche) öffentliche Entschudligung steht bis dato jedenfalls noch aus.

(seitenblicke.at/Foto: AP)

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