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"Arnie" verhalten zu Präsidentschaftsambitionen

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat sich in einem am Sonntag ausgestrahlten CNN-Interview erneut verhalten zu eventuellen Ambitionen auf eine Präsidentschaftskandidatur geäußert.

Schwarzeneggers Besuch der Angelobungsfeierlichkeiten für US-Präsident George W. Bush am Donnerstag in Washington DC hatte erneut die Spekulationen um den politischen Ehrgeiz des Austroamerikaners angeheizt. Er widme sich derzeit vollkommen einem Ziel, nämlich als Gouverneur für den Bundesstaat Kalifornien eine Wende zum Positiven zu erreichen. An eine Präsidentschaftskandidatur denke er überhaupt nicht, so Schwarzenegger.

„Es ist wie beim Filme drehen“, verglich der frühere Filmstar die Politik mit dem Filmgeschäft: Man müsse immer den Film, in dem man gerade mitspiele, perfekt machen, dann würden sich die Sorgen, wie es danach weitergehe, erübrigen. Für eine Präsidentschaftskandidatur des gebürtigen Steirers Schwarzenegger müsste allerdings die US-Verfassung geändert werden, da derzeit nur als Amerikaner Geborene für das höchste Amt der USA kandidieren können. Zwei republikanische Parteifreunde Schwarzeneggers haben entsprechende Anträge im Kongress eingebracht, um einen Reformprozess zu starten.

Seine großen Ambitionen habe er vermutlich, weil er als Bub in einem kleinen Dorf aufgewachsen sei und immer „jemand“ sein wollte, erläuterte Schwarzenegger die Ursachen seines Ehrgeizs. „Ich wollte Teil von etwas Großem sein, und Amerika hat für mich dieses Große verkörpert“. Anfangs habe niemand an seine Visionen geglaubt, nicht einmal seine Eltern. Diese wollten ihm eher eine Karriere als Fußballer nahe legen statt als Bodybuilder. Doch habe er auch Niederlagen einstecken müssen, etwa nicht alle Bodybuilding-Bewerbe gewonnen und auch Film-Flops produziert wie „The Last Action Hero“ (1993). „Dann muss man einfach weitermachen“.

Als seine Vorbilder nannte Schwarzenegger Nelson Mandela und Michail Gorbatschow sowie die Ex-US-Präsidenten John F. Kennedy, Ronald Reagan, Theodore Roosevelt und Franklin Roosevelt. Mandela habe nach langen Jahren im Gefängnis und ohne Regierungserfahrung als südafrikanischer Präsident das Land gut regiert und die Gegensätze überbrücken können. Der ehemalige sowjetische Präsident Gorbatschow habe nach einer Karriere im Kommunismus das Unrecht dieses Systems erkannt und es aufgelöst, würdigte Schwarzenegger dessen Verdienste: „Er ist ein großer Held“.

In der US-Politik lerne er sowohl von Demokraten als auch von Republikanern, so der gemäßigte Republikaner, der mit Maria Shriver aus der Kennedy-Familie verheiratet ist. Beide Parteien leisteten Regierungsarbeit in den USA, er wolle sich daher auch an beiden orientieren. Er würde sich hüten, der Kennedy-Familie irgendwelche politischen Ratschläge zu erteilen.

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