ARBÖ-Pannenfahrzeuge mit Defibrillatoren ausgestattet

Der ARBÖ präsentierte am Samstag gemeinsam mit dem Verein PULS sein neues Projekt: Die Ausstattung aller Pannenfahrzeuge mit einem Defibrillator.
Der ARBÖ präsentierte am Samstag gemeinsam mit dem Verein PULS sein neues Projekt: Die Ausstattung aller Pannenfahrzeuge mit einem Defibrillator. ©Agentur Zolles/Markus Wache
Herzinfarkte fordern in Österreich jährlich mehr als 12.000 Menschenleben. Der ARBÖ hat daher am Samstag eine neue Initiative mit dem Verein PULS vorgestellt.

Der 16. Oktober 2021 steht ganz im Zeichen der Wiederbelebung. Der ARBÖ Wien hat sich diesen wichtigen Tag zum Anlass genommen und präsentiert gemeinsam mit dem Verein PULS seine neue Initiative.

Alle ARBÖ-Pannenfahrzeuge mit Defibrillatoren ausgestattet

Noch in diesem Jahr werden alle ARBÖ-Pannenfahrzeuge mit Defibrillatoren ausgestattet und die Pannenfahrer auf den Gebrauch der lebensrettenden Geräte ausgebildet. Im Notfall können die Pannenfahrer so schnell helfen, denn gerade bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählt jede Minute: Die Überlebenswahrscheinlichkeit nimmt bei derartigen Notfällen pro Minute um etwa zehn Prozent ab. Die rasche Hilfe durch Laien, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft, ist somit oft die einzige Möglichkeit, einen Menschen wieder ins Leben zurückzuholen. Schon durch wenige Handgriffe können Zeugen von lebensbedrohlichen Zwischenfällen effizient Hilfe leisten und so die Überlebenswahrscheinlichkeit von derzeit rund 20 Prozent auf mehr als 70 Prozent erhöhen.

Pannenfahrer sind rund um die Uhr in ganz Wien im Einsatz

"Wir sind zwar keine Rettungsorganisation, unsere Pannenfahrer sind aber rund um die Uhr in ganz Wien im Einsatz. Wir können so unseren Beitrag leisten, und im Notfall Teil der Rettungskette sein. Wir sehen diese Aufgabe als sehr wichtig an und sind für den Fall der Fälle gut gerüstet", so Günther Schweizer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ-Wien, anlässlich der Präsentation.

Präsident von Puls begrüßt die Initiative des ARBÖ

Mario Krammel, geschäftsführender Präsident von Puls und Chefarzt der Berufsrettung Wien, begrüßt diese Initiative, weil dadurch die Rettungsleitstelle im Bedarfsfall auf weitere Defis zugreifen kann - ähnlich wie bei den Wiener Polizei- und Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen, die ebenfalls über einen Defi als auch über entsprechend geschultes Personal verfügen. Auch Harry Kopietz, Präsident des Verein PULS, freut sich über den neuen Kooperationspartner: "Der ARBÖ ist für uns ein wichtiger Kooperationspartner. Wir freuen uns sehr, dass uns der ARBÖ Wien ab sofort im Kampf gegen plötzlich Herztod unterstützt."

(Red)

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