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Arbeitsplatz 4.0 - Selbstständigkeit und Teamfähigkeit gefragt

©pixabay.com
Fähigkeiten wie selbstständiges Arbeiten, Organisationsgabe und Teamgeist werden für Arbeitnehmer bei fortschreitender Digitalisierung an ihrem Arbeitsplatz wichtiger werden. Das geht aus dem 300 Seiten starken "Digital-Atlas Deutschland" hervor, der vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Hamburg vorgestellt wurde.

Durch die Digitalisierung erwarte er per Saldo keine Arbeitsplatzverluste, sagte der Chef von IW Consult, Karl Lichtblau. “Wir werden Wirtschafts- und Produktivitätswachstum sehen. Aber der qualifikatorische Strukturwandel muss gestaltet werden.”

Soft Skills in digitalisierten Betrieben wichtig

Von bereits hoch digitalisierten Firmen würden die sogenannten Soft Skills (weiche Kompetenzen) als wichtig eingestuft, und deren Bedeutung werde für den Großteil der Beschäftigten weiter zunehmen, teilte das IW mit. Daher komme es darauf an, durch Weiterbildung solche Qualifikationen zu stärken. IT-Fachwissen und Softwareprogrammierung benötige dagegen nur ein ausgewählter Teil der Beschäftigten, hieß es.

Das IW hat für den Medienkonzern Google ermittelt, wie es um die Digitalisierung in Unternehmen sowie bei Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) und Bildungsstätten bestellt ist. Das US-Unternehmen hat an seinem Standort in Hamburg eine “Zukunftswerkstatt” eröffnet, die zweite nach München (Juli 2017). Es will bis 2020 deutschlandweit zwei Millionen Menschen digital weiterbilden.

Rückgang bei Facharbeitern erwartet

Im Zuge des digitalen Wandels erwarten die IW-Ökonomen, dass weniger qualifizierte Menschen und klassische Facharbeiter das Nachsehen haben werden. Der größte Bedarfsrückgang werde bei Industrie- und werkzeugmechanischen Berufen, Elektro- und Büroberufen sowie im Personalwesen gesehen.

Unternehmen, die in Digitalisierung investieren, profitieren nach Angaben des IW bei Umsatz und Beschäftigung. Entwickle sich ein computerunterstütztes Unternehmen zu einem stärker digitalisierten, so stiegen pro Stufe die Umsätze um 11 Prozent und die Beschäftigung um 8 Prozent, erläuterte Lichtblau. Das entspräche insgesamt 160.000 Arbeitsplätzen beziehungsweise weiteren 50 Milliarden Euro Umsatz. “Die digitale Transformation der Wirtschaft in Deutschland steht erst am Anfang. Erst ein Fünftel der Unternehmen ist wirklich digitalisiert”, ergänzte der Experte. Dazu zählt das IW Firmen, die Datenmengen und Algorithmen nutzen und einsetzen.

(APA)

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