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Arbeitslosigkeit in Wien um 9,9 Prozent gestiegen

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Die Arbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt hat im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,9 Prozent zugenommen - laut AMS waren in Wien 92.429 Menschen arbeitslos gemeldet, um 8.331 mehr als 2003.

Bei den Frauen betrug der Anstieg sogar elf Prozent. Allerdings sei die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Jänner um 2,2 Prozent gesunken, hieß es in einer AMS-Aussendung. Erklärt wird dies unter anderem dadurch, dass sich mehr Personen in Schulungen befinden.

Am stärksten stieg die Arbeitslosigkeit im so genannten Haupterwerbsalter zwischen 25 und 44 Jahren. Zahl schnellte um 14,2 Prozent in die Höhe, bei Frauen dieses Alters sogar um 16,3 Prozent.


Junge und Alte weniger stark betroffen

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen lag hingegen unter dem Durchschnitt: Hier betrug die Zunahmen sechs Prozent auf 10.516 Personen. Ebenso weniger stark betroffen waren die über 45-Jährigen. Diese Altersgruppe verzeichnete einen Anstieg von fünf Prozent auf 31.504 arbeitslose Personen.

Die Lage am Lehrstellenmarkt hat sich noch nicht entspannt. Ende Februar waren in Wien 1.262 Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle, fast 19,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Dem gegenüber stünden 177 gemeldete offene Lehrstellen, so das AMS.

Als entscheidend für die Gefahr, arbeitslos zu werden, erwies sich wieder einmal der Ausbildungsgrad: Personen ohne abgeschlossene Schulausbildung mussten einen Anstieg der Arbeitslosenrate von 19,8 Prozent auf 8.616 Vorgemerkte hinnehmen. Aber auch Akademiker sind verstärkt damit konfrontiert – registriert wurde eine Zunahme von 16,1 Prozent auf 4.083 Personen gegenüber Februar 2003.

Besonders betroffene Berufsgruppen waren die so genannten Lehr- und Kulturberufe, wo nach einem Anstieg von 19,8 Prozent nun 3.946 Personen arbeitslos gemeldet sind. Es folgen die Reinigungskräfte, die 6.924 Arbeitslose und eine Zunahme von 19,3 Prozent aufwiesen.

Link: Wiener AMS

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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