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Arbeitslosigkeit im Februar: Wien mit stärkstem Anstieg

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar weiter gestiegen.
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar weiter gestiegen. ©APA
Die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer ist in Österreich im Februar um 36.837 auf 440.843 gestiegen, das waren um 9,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Innerhalb der Bundesländer kam es in Wien zum stärksten Anstieg. Auch die Lehrstellenlücke ist im Februar angewachsen.
Arbeitslosigkeit steigt 2014 an

Ende Februar waren 3,437.000 Personen unselbstständig beschäftigt, um 22.000 bzw. 0,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Allerdings gab es auch um 24.554 weniger gemeldeten offenen Stellen, ein Minus von 0,8 Prozent. Vor allem Dienstleistungsbranchen wie der Einzelhandel, das Unterrichtswesen, der Tourismus, die Gebäudebetreuung und das Gesundheits- und Sozialwesen sorgten für steigende Nachfrage nach Arbeitsplätzen, teilte das Sozialministerium am Montag mit.

Die stärksten Zuwächse unter den Arbeitslosen gab es bei den Langzeitarbeitslosen. Hier kam es im Februar zu einem Anstieg um 43,3 Prozent auf 8.773 Personen. Insgesamt lag die Arbeitslosenquote Ende Februar nach nationaler Definition bei 9,4 Prozent. Im europäischen Vergleich lag Österreich nach Eurostat-Definition mit 4,9 Prozent (letztverfügbare Daten von Jänner) knapp vor Deutschland an erster Stelle.

Arbeitslosigkeit: Starker Anstieg in Wien

Innerhalb der Bundesländer kam es in Wien mit 13,2 Prozent zum stärksten Anstieg der Arbeitslosigkeit, gefolgt von Tirol (+11,5 Prozent) und Oberösterreich (+9,7 Prozent). Am geringsten fielen die Zuwächse in Vorarlberg (+4,6 Prozent) und dem Burgenland (+5,4 Prozent) aus. In Kärnten und der Steiermark waren es um 6,8 Prozent mehr, in Niederösterreich um 7,0 Prozent und in Salzburg um 9,1 Prozent mehr.

“Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen nimmt etwas verlangsamt aber dennoch zu und es muss auch in den kommenden Monaten noch mit steigenden Zahlen gerechnet werden”, kommentierte Sozialminister Rudolf Hundstorfer die jüngsten Arbeitsmarktzahlen.

Lehrstellen: Lücke auf fast 2.000 gestiegen

Am Lehrstellenmarkt hat sich die Lehrstellenlücke per Ende Februar um 513 auf 1.935 erhöht. Insgesamt waren 4.841 Lehrlinge auf der Suche nach einer Lehrstelle, ein Plus von 2,3 Prozent. Es gab aber nur 2.906 offene Lehrstellen, ein Minus von 12,2 Prozent. Die Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen stieg um 3,9 Prozent, 48.624 waren im Februar arbeitslos.

Am stärksten stieg die Arbeitslosigkeit mit 29,5 Prozent bei den über 50-Jährigen und mit 20,3 Prozent bei Behinderten. Ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt von 9,3 Prozent stieg die Arbeitslosigkeit auch unter Ausländern (+16,2 Prozent) und bei Frauen (+13,5 Prozent). Männer waren mit plus 7,0 Prozent dagegen weniger stark betroffen.Mit Ausnahme der Baubranche hat sich in allen anderen Branchen die Situation am Arbeitsmarkt im Februar verschlechtert.

(APA)

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