Arbeitsinitiative für den Bezirk Feldkirch feiert Jubiläum

Der Verein Arbeitsinitiative für den Bezirk Feldkirch (ABF) feiert heute Freitag, 22. Juni, im Beschäftigungszentrum Oberland in Rankweil das zehnjähriges Bestehen. Die im Jahre 1997 aus der Taufe gehobene Initiative bemüht sich um eine Wiedereingliederung von langzeitarbeitslosen Menschen in den Arbeitsmarkt. Rückgrat des Vereins sind die 24 Kommunen im Bezirk Feldkirch. Landeshauptmann Herbert Sausgruber: "Die Erfolge der Arbeitsinitiative sind beachtlich und ein deutlicher Beleg für die optimale Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Arbeitsmarktservice (AMS) und dem Land Vorarlberg".

Die Arbeitsinitiative für den Bezirk Feldkirch geht auf das Projekt “Waldpflege” aus dem Jahr 1983 zurück. Im Rahmen dieses Projekts erhielten arbeitslose Jugendliche für ein Jahr eine Arbeitsstelle – zumeist als Waldpfleger. Diese Aktion wurde später vom Sozialministerium übernommen und als “Aktion 8000” österreichweit bekannt. Daran anknüpfend wurde im Jänner 1997 der Verein ABF -Arbeitsinitiative für den Bezirk Feldkirch gegründet. Günter Lampert, einstiger Vizebürgermeister von Feldkirch und ehemaliger Landtagsvizepräsident und Heinz Beiter, einstiger Feldkircher AMS-Leiter gelten als Gründerväter der Initiative.

Wiedereinstieg ermöglichen

Ziel der Arbeitsinitiative für den Bezirk Feldkirch ist es, Langzeitarbeitslose durch regelmäßige Beschäftigung, Einschulung und sozialpädagogische Betreuung in ihrer Lebenssituation zu stabilisieren und auf den Wiedereinstieg in den Regelarbeitsmarkt vorzubereiten. “Die Initiative bietet zwar keinen Arbeitsplatz auf Dauer, aber die Chance, aus der Langzeitarbeitslosigkeit herauszukommen und die Rückkehr in den regulären Arbeitsmarkt zu schaffen”, informiert Landeshauptmann Sausgruber.

Erfreuliche Bilanz nach zehn Jahren

Die Vereinsbilanz kann sich durchaus sehen lassen. Im Jahr 2006 lag die Vermittlungsquote bei über 50 Prozent. Auch die Nachhaltigkeit ist gegeben: So stehen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Jahr 2004 aus der Arbeitsinitiative ausgeschieden sind, noch immer 42 Prozent in einem Dienstverhältnis, 24 Prozent befinden sich im Ruhestand. 25 Prozent sind arbeitslos gemeldet.

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OTS0274 2007-06-22/16:32

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