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Arafat stellt Rücktritt in Aussicht

Der Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete, Yasser Arafat, hat am Dienstag seinen Rücktritt in Aussicht gestellt, sobald der freie und souveräne Staat Palästina gegründet ist.

„Ich bin bereit, ein zweiter Mandela zu werden“, sagte Arafat in einem Interview mit der in London erscheinenden arabischen Tageszeitung „Asharq Al-Awsat“. Seine Worte bezogen sich auf den südafrikanischen Menschenrechtskämpfer Nelson Mandela, der bei den ersten Wahlen nach Beseitigung des Apartheid-Systems im Jahr 1994 Präsident seines Landes wurde.

Der von den Vereinten Nationen, den USA, der EU und Russland ausgearbeitete Nahost-Friedensplan – die so genannte Road Map – sieht den Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten, den Abschluss von Sicherheitsabkommen zwischen Israel und der Palästinenserbehörde sowie die Errichtung eines Palästinenserstaates vor. Auf diesen angesprochen, sagte Arafat in dem Interview: „Zunächst übernehme ich die Präsidentschaft. Dann lege ich sie nieder, um sie jemandem anderen zu überlassen“. Er ging allerdings nicht darauf ein, wie viel Zeit zwischen der Errichtung der Palästinenserstaates und der von ihm angekündigten Amtsniederlegung liegen würde.

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