Aquaplaning-Gefahr: ÖAMTC schlägt Alarm

Was tun bei Aquaplaning? Der ÖAMTC hat Hinweise parat.
Was tun bei Aquaplaning? Der ÖAMTC hat Hinweise parat. ©APA/dpa/Karl-Josef Hildenbrand (Symbolbild)
Hinweise an Autofahrer zur Vorgehensweise bei Aquaplaning kommen vom ÖAMTC. Den Anlass bilden starke Sommergewitter.

Laut Statistik passierten in den vergangenen Jahren rund 18 Prozent aller Unfälle bei nassen Fahrbahnbedingungen. "Wichtig ist in dem Fall, Ruhe zu bewahren und die Lenkung in Fahrtrichtung zu halten. Die meisten Unfälle ereignen sich bei Aquaplaning durch falsche und vor allem überhastete Reaktion", weiß Roland Frisch, Chefinstruktor Pkw der ÖAMTC Fahrtechnik.

Experte: Das soll man bei Aquaplaning machen

"Wenn es zum 'Aufschwimmen' der Reifen auf dem Wasserfilm auf der Fahrbahn kommt, verlieren die Pneus den Kontakt zur Straße - das beste Auto ist plötzlich nicht mehr lenkbar", erläutert der Experte und warnt: "Das kann schon bei Geschwindigkeiten ab 80 km/h passieren." Bei starkem Regen sei es wichtig, die Fahrbahn und die Spuren im Blick zu behalten, die Geschwindigkeit zu reduzieren sowie hastige Brems- oder Lenkmanöver zu unterlassen. Gerade beim Spurwechsel und Überholen gelte es, besonders vorsichtig zu agieren, wenn man mit einer Fahrzeugseite in eine Spurrille gerät. Kommt es zu Aquaplaning, soll man die Kupplung treten, bei Automatikgetriebe gilt es, vom Gas zu steigen. "Ausschlaggebend ist, dass die richtige Reaktion automatisch abläuft", so der Experte. "Wer in einer Gefahrensituation nachdenkt, verliert wertvolle Zeit."

(APA/Red)

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