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Appell für ein besseres Klima: Banner am Stephansdom

Am Montagvormittag haben rund 20 Aktivisten von Greenpeace vor zahlreichen Schaulustigen am Wiener Stephansdom ein 150 Quadratmeter großes Transparent mit den Worten "Du sollst nicht zerstören deines Nächsten Klima" entrollt.
Klimaschutzbanner am Steffl
Stadtreporter Video

Die Botschaft auf dem gelben Banners lautete in Anlehnung an die zehn Gebote in der Bibel: “XI. Du sollst nicht zerstören deines Nächsten Klima.” Gemeinsam mit der Kampagne “Klima fair bessern” der österreichischen kirchlichen Hilfswerke wollen die Umweltschützer diesen Appell an die Teilnehmer des morgen, Dienstag, in New York beginnenden UNO-Klimagipfels richten.

“Klimawandel ist längst nicht mehr ein Umweltproblem, sondern vielmehr ein globales ‘Gerechtigkeitsproblem'”, erklärte Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit der APA. Die Hauptbetroffenen des Klimawandels würden in den armen Regionen leben, während sich die Hauptverursacher in den Industrieländern befinden. “Die Menschen haben aufgrund von Wetterextremen mit einem steigenden Meeresspiegel, Ernteausfällen und Trinkwasserknappheit zu kämpfen”, weiß Josefa Molitor-Ruckenbauer, Koordinatorin von “Klima fair bessern”. Um die Situation in den Entwicklungsländern zu verbessern, fordern Greenpeace und die kirchlichen Hilfswerke 110 Mrd. Euro pro Jahr an Unterstützungsmaßnahmen.

Dompfarrer Toni Faber – er stellte den Stephansdom für diese Aktion zur Verfügung – sieht die Botschaft auf dem Banner weniger als elftes Gebot, sondern vielmehr als “Gedankenanstoß”: “Ich bin kein Gebotgeber, das macht der liebe Gott. Aber so wie ich Gott verstehe, gibt er uns eine klare Anweisung ans Herz: ‘Du musst etwas für deine Schöpfung, für das Klima, tun.’ Und so könnte es jeder für sich als Gebot verstehen. Ich möchte es als Anregung geben.” Das Banner wird – abhängig vom Wetter – bis heute, Montag, Abend am Baugerüst neben dem Eingang des Stephansdoms hängen.

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