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Anstieg des Cannabis-Konsums in der EU

Obwohl in der Öffentlichkeit meist Heroin und Kokain im Mittelpunkt der Suchtgift-Diskussionen stehen, ist nach wie vor Cannabis die am häufigsten konsumierte Droge in Europa.

Steigender Cannabis-Konsum, relativ hoher Konsum von Amphetaminen und Ecstasy sowie eine vergleichsweise geringe Zahl von Menschen, die Suchtgift injizieren bzw. dauernd Opiate, Kokain oder Amphetamine einnehmen – das sind die Kernpunkte des Jahresberichtes 2003 der „Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht“, der heute in Straßburg veröffentlicht wurde.

Obwohl in der Öffentlichkeit zumeist Heroin und Kokain im Mittelpunkt der Diskussionen rund um Suchtgifte stehen, ist nach wie vor ist Cannabis die am häufigsten konsumierte Droge in Europa. Zu Amphetaminen und Ecstasy heißt es in dem Report: „In Europa werden auch weiterhin Amphetamine und Ecstasy in großem Umfang hergestellt und konsumiert, während Methamphetamin keine Rolle spielt.“

Laut verschiedenen Erhebungen dürfte in Großbritannien, Dänemark, Deutschland, Spanien und in den Niederlanden der Kokainkonsum etwas zunehmen. Crack spielt in Europa praktisch kaum eine Rolle. Regelmäßiger Konsum von Opiaten, Kokain und/oder Amphetaminen sei Experten zufolge zwar insgesamt niedrig. Der Anteil der sich aus dem Drogenkonsum ergebenden gesundheitlichen und sozialen Problemen sei jedoch unverhältnismäßig groß.

Die EU-Beitrittsländer sind mit lokalen Besonderheiten in Sachen Drogen in Richtung „Westen“ unterwegs. Der Alkohol ist und bleibt das größte Problem – gemeinsam mit lebensgefährlichen Konsequenzen des Konsums illegaler Suchtgifte, der vor allem die Jugend bedroht.

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