Anstieg der Kirchenaustritte um 20 Prozent

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In der Erzdiözese Wien ist es im „Krisenjahr“ 2004 zu einer deutlichen Zunahme der Kirchenaustritte gekommen - zwischen 1. Jänner und 30. November 2004 haben in der Erzdiözese Wien 15.223 Katholiken die Kirche verlassen.

Im Vergleichszeitraum des Jahres 2003 waren es 12.639 gewesen; das entspricht einer Zunahme von 20,4 Prozent, meldet die „kathpress“ am Montag. Die Zahlen für Dezember 2004 liegen noch nicht vor.

Jeder einzelne Austritt ist “schmerzlich”

Der Pressesprecher der Erzdiözese Wien, Erich Leitenberger, stellte dazu fest, jeder einzelne Kirchenaustritt sei für die Kirche „schmerzlich“. In der Erzdiözese Wien gebe es aber auch ein eigenes Programm, um den Dialog mit den aus der Kirche ausgetretenen Katholiken weiterzuführen. Auch die Zahl der „Rückkehrer“ zur katholischen Kirche steige langsam, aber kontinuierlich an, betonte Leitenberger. So waren im Jahr 1999 insgesamt 1.175 aus der Kirche ausgetretene Katholiken in der Erzdiözese Wien „zurückgekehrt“; im Jahr 2003 waren es bereits 1.315.

In den Diözesen Feldkirch und Salzburg sind die Kirchenaustritte im Vorjahr um 39 Prozent angestiegen.

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