Anschläge in Bagdader Zone verstärkt

Die ersten Selbstmordanschläge im stark gesicherten Regierungs- und Botschaftsviertel in Bagdad haben die Sicherheitsbedenken der UN vor der Entsendung von weiteren Experten für die im Jänner geplanten Wahlen verstärkt.

Die Sorgen vor weiteren Anschlägen haben wegen der Attentate vom Donnerstag zugenommen, sagte am Freitag ein UN-Sprecher in New York. UN-Generalsekretär Kofi Annan sei beunruhigt wegen der zunehmenden Zahl von Anschlägen, die in letzter Zeit bei und in der Grünen Zone verübt worden seien.

Bei den Anschlägen am Donnerstag waren fünf Menschen getötet worden. In den vergangenen Monaten waren zudem immer wieder Granaten in den Bereich abgefeuert worden.

Die UN stehen unter dem starken Druck der USA und der Regierung des Irak, ihr ausländisches Personal für die geplanten Wahlen aufzustocken. Derzeit ist diese Zahl auf 35 begrenzt. Die UN hatte ihr internationales Personal nach zwei Anschlägen auf das UN-Hauptquartier in Bagdad vorrübergehend völlig aus dem Land abgezogen.

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