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Anschlag in Jerusalem forderte Menschenleben

In Israel sind zwei Frauen ihren Verletzungen erlegen, die ihnen ein palästinensischer Attentäter in der Jerusalemer Innenstadt zugefügt hatte.

In Israel sind in der Nacht zum Mittwoch zwei Frauen ihren Verletzungen erlegen, die ihnen tags zuvor ein palästinensischer Attentäter bei einer Schiesserei in der Jerusalemer Innenstadt zugefügt hatte. Bei dem Täter handelt es sich um ein Mitglied der Al-Aksa-Brigaden, die zur Fatah-Bewegung des palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat gehört. Nach dem Anschlag in Jerusalem wurde Arafat von den USA scharf kritisiert. Arafat träge die Verantwortung für die Zuspitzung der Situation, sagte in Washington Aussenamtssprecher Richard Boucher.

Wenige Stunden vor dem Anschlag in Jerusalem waren israelische Truppen in die Stadt Nablus einmarschiert und hatten bei einer Razzia in einem Sprengstofflager vier Mitglieder der radikalen Hamas-Bewegung getötet und elf festgenommen. Die Hamas drohte darauf mit einem „umfassenden Krieg“ gegen israelische Soldaten und Siedler. Später zogen die israelischen Panzer wieder aus Nablus ab. Die Armee räumte am Dienstag auch die 30 Stunden zuvor besetzten Stadt Tulkarem im Westjordanland.

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