Anleger verloren vier Millionen Euro: Prozess in Salzburg vertagt

Der am Dienstag in Salzburg begonnene Prozess gegen drei ehemalige führende Mitarbeiter von zwei Optionshandelsfirmen ist am Mittwoch auf November vertagt worden.
Etliche Zeugen seien nicht erschienen, zudem hätten die Verteidiger weitere Beweisanträge gestellt, sagte die Vorsitzende des Schöffensenats, Richterin Karoline Edtstadler. Das Trio – zwei Österreicher und ein Spanier – sollen laut Anklage 227 Anleger von 1996 bis 1998 um rund vier Millionen Euro geprellt haben.
 
Prozess vertagt, da Angeklagte Betrug bestritten

Da die Angeklagten die ihnen zur Last gelegten, schweren und gewerbsmäßigen Betrugshandlungen bestritten, hält der Zeitplan nicht. Der Prozess war in dieser Woche für drei Tage anberaumt worden. “Wir werden womöglich noch eine Vielzahl von Geschädigten einvernehmen müssen”, sagte die Richterin. Am 10., 11. und 12. November soll die Verhandlung am Landesgericht Salzburg fortgesetzt werden. Die mutmaßlichen Opfer waren Kunden der “Protectas Vermögensberatung GmbH” und der “Primus Consulting” mit Sitz in Deutschland und einer Zweigniederlassung in Salzburg. Sie sind laut Staatsanwaltschaft mit falschen Gewinnversprechungen zu Kapitaleinsätzen für Optionen gedrängt worden und hätten auch noch überhöhte Transaktionspesen und Provisionen zahlen müssen.
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