Anhaltender Kriminalitätsrückgang in Wien

Die neueste Kriminalitätsstatistik für Wien gibt Grund zur Zuversicht: Im Vergleich zum Vorjahr rutschten die Zahl der Delikte um signifikante 2,7 Prozent nach unten.

Die Kriminalität in Wien ging im Vergleich von Jänner bis April 2008 zu Jänner bis April 2007 zurück. Die Gesamtanzahl der angezeigten Fälle ist von 71.707 auf 69.759 gesunken.

Dies bedeutet für Wien einen Rückgang der Kriminalität um -2,7 % im Jahresvergleich und eine anhaltende Bestätigung der gesetzten Maßnahmen der Wiener Polizei.

Intensive, nachhaltige Streifentätigkeit in öffentlichen Verkehrsmitteln, Bahnhöfen, Einkaufszentren und Gebieten mit erhöhtem Kriminalitätsaufkommen durch Beamte in Uniform und in Zivilkleidung sowie Schwerpunktmaßnahmen bilden neben konzentrierten kriminalpolizeilichen Ermittlungen – insbesondere gegen osteuropäische Intensivtätergruppen – auch weiterhin einen Schwerpunkt der Wiener Polizeiarbeit.

Die Gesamtaufklärungsquote Jänner bis April 2008 ist im Vergleich zu Jänner bis April 2007 um 0,4 % gestiegen. Sie beträgt nun aktuell 28,2 %. Erfreulich ist dabei auch die aktuelle Steigerung der Anzahl der geklärten Fälle um +6,3 % im Vergleich zum Vormonat März 2008.

Im April 2008 sind als besonders erwähnenswerte Fahndungserfolge der Wiener Polizei drei Fälle zu nennen: die Festnahme von zwei Bankraubserientätern, denen jeweils – wie von der Wiener Polizei berichtet – 4 bzw. 3 Raubüberfälle nachgewiesen wurden sowie die Festnahme von zwei Männern, die eine Trafik überfallen hatten, im Zuge der Sofortfahndung, an der sich ein nicht im Dienst befindlicher Beamter der Wiener Polizei mit großem persönlichen Engagement aktiv entscheidend beteiligte.

Einzelne Deliktsgruppen:
Die Anzahl der angezeigten Delikte der strafbaren Handlungen gegen fremdes Vermögen konnte im Vergleich 2007/2008 um – 2,9 % gesenkt werden.

Die Anzahl der geklärten Fälle der strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben („Gewaltdelikte“) konnte im Vergleich 2007/2008 um +11,0 % gesteigert werden.

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