Angebliche Islamisten-Zelle im Westjordanland

Der israelische Geheimdienst Shin Bet hat im Westjordanland drei Mitglieder einer Zelle mit angeblichen Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) festgenommen. Die Palästinenser, alle Anfang zwanzig, seien den Sicherheitskräften bereits vor zwei Monaten in Hebron ins Netz gegangen, teilte der Dienst am Sonntag nach Aufhebung einer Nachrichtensperre mit.


Die Männer hätten geplant, einen israelischen Soldaten oder Siedler zu töten und seine Waffe zu stehlen, um diese für weitere Anschläge zu nutzen. Sie hätten auch mehrere Sprengsätze hergestellt und einen davon gegen israelische Soldaten in der Region eingesetzt, hieß es. Dabei sei aber niemand zu Schaden gekommen.

Einer der drei sei in einem Militärgericht im Westjordanland verurteilt worden, das Urteil gegen die beiden anderen solle in den kommenden Tagen gefällt werden. Israel hatte den IS im vergangenen Jahr zu einer illegalen Terrororganisation erklärt. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte die Gruppierung mehrmals mit der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas gleichgesetzt.

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