Andi Goldberger klarer Sieger auf der Planai

©ORF/Roman Zach-Kiesling
Die Piste war eisig und die Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt - trotzdem war Vollgas angesagt. Teilweise über ihrem Limit fuhren die Prominenten der ORF-Dokusoap "Das Rennen" am Freitagabend in Schladming, um einen Platz im Finale zu ergattern. Denn nur die besten Acht schafften es weiter.
Goldi war klar der Schnellste

Strahlender Erster wurde Ex-Skispringer Andi Goldberger, dicht gefolgt von Snowboarderin Heidi Krings, die zweitschnellste wurde und damit nicht nur den Damen eine steile Vorlage bot. Vera Russwurm und Christian Clerici blieben trotz Stürzen unverletzt, verfehlten aber den Einzug ins Finale.

Doch nicht alle Kandidaten durften sich den steilen Hang der Planai hinab stürzen. Neben zehn Fixstartern wurde kurz vor dem Start zum Qualifikationsrennen noch Wetter-Fee Onka Takats und Ex-Fussballer Toni Polster per Televoting zum Rennen zugelassen. Polster kann sich seine Wahl nur damit erklären, dass “das Publikum gespürt hat, dass ich eigentlich gar nicht fahren will”. Verfrühtes Aus hieß es damit für Koch Bernie Rieder sowie für Zweitfrau-Sängerin Diana Lueger und Moderatorin Elke Lichtenegger. Albert Fortell war verletzungsbedingt schon ausgeschieden.

Für den ersten Schreckensmoment des Abends sorgte Vera Russwurm. Hochmotiviert und nach bester Zwischenzeit stürzte die Moderatorin, nachdem sie in einem Tor einfädelte. Unverletzt rutschte sie nur auf ihren Skischuhen tapfer ins Ziel. Ihr Motto für den zweiten Lauf lautete danach “Alles oder Nichts”. Zwischenzeitlich sorgte Moderatorin Verena Scheitz für eine neue Bestzeit bis Heidi Krings an den Start ging und in ihrer eigenen Liga mit einer Bestzeit von 34.90 Sekunden allen davonfuhr. Onka Takats konnte in beiden Durchgängen mit ihren Kolleginnen nicht mithalten und darf so morgen nur als Zuschauerin das Finale mitverfolgen. “Das ist aber überhaupt nicht traurig. Es war einer der geilsten Abende meines Lebens”, erklärte Takats nach ihrem Aus. Im zweiten Durchgang schaffte es auch Russwurm nicht mehr, ihre Mitstreiterinnen zu überholen und schied aus. Morgen mit am Start sind noch Petra Frey und Missy May.

Bei den Männern fuhr Andreas Goldberger in seinem ersten Lauf schon einen uneinholbaren Vorsprung heraus und führte den ganzen Abend souverän mit einer Zeit von 33.87 Sekunden. “Das ist ein geniales Gefühl, aber morgen wird´s noch mal was ganz anderes”, erklärte Goldberger. Aufzeigen konnte auch Starmaniac Oliver Wimmer, der morgen “ordentlich ausschlafen und Goldi dann packen will”. Weinbauer Leo Hillinger gelang es nach einem missglückten ersten Lauf, seiner Favoritenrolle wieder gerecht zu werden. Schlagersänger Marc Pircher schaffte es als Vierter ins Finale. Der “Ehrgeizling” unter den Promis, Christian Clerici, übernahm sich im zweiten Durchgang, stürzte und schaffte den Einzug für das morgige Rennen nicht mehr. Ex-Fußballer Toni Polster blieb chancenlos.

Im alles entscheidenden Rennen treten morgen, Samstag, die achte Promi-Finalisten gemeinsam mit Skilegenden an. So wird der Schnellste aus der Qualifikation, Andi Goldberger, ein Team mit Franz Klammer bilden, da dieser bereits am längsten seine aktive Karriere beendet hat. Weitere Legenden sind unter anderem Anita Wachter, Michaela Dorfmeister und Fritz Strobl. Die Teampartner werden jeweils nach ihrer Laufzeit einzeln gewertet. Je schneller die Zeit, desto weniger Punkte werden vergeben. Die Paarung mit der geringsten Punkteanzahl nach zwei Durchgängen gewinnt auf der Planai das Finale der ORF-Dokusoap.

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