ÖAMTC-Pannenhilfe 2010 fast 700.000 Mal im Einsatz

Startschwierigkeiten und kaputte Batterien, Motorprobleme, verschlossene Autotüren, leere oder falsch befüllte Tanks, im Auto irrtümlich eingesperrte Kinder oder Tiere - es gab über 688.263 Gründe, warum die Mitarbeiter der ÖAMTC-Pannenhilfe im vergangenen Jahr österreichweit ausgerückt sind.

Die meisten Einsätze wurden in Wien (159.899) verzeichnet, gefolgt von Niederösterreich (121.347), Oberösterreich (104.814), Steiermark (92.682), Tirol (74.573), Kärnten (51.089), Salzburg (40.872), Vorarlberg (24.566) und dem Burgenland (18.421).

Damit waren die Helfer häufiger im Einsatz als im Jahr 2009 (+2,6 Prozent). In über neun von zehn Fällen wurden liegen gebliebene Fahrzeuge wieder flott gemacht. Im Schnitt legte ein ÖAMTC-Pannenfahrer – je nach Einsatzgebiet – täglich zwischen 180 und 460 Kilometer zurück.

Besonders gefragt waren die Dienste bei extremen Wetterlagen. Hitze und Kälte setzen altersschwachen Batterien gleichermaßen zu – mit 80 Prozent ist das auch der häufigste Grund, warum ein Clubmitglied die Nothilfe-Rufnummer 120 wählt. “Bei einem plötzlichen Wintereinbruch werden mehr als doppelt so viele Panneneinsätze wie an normalen Tagen gefahren”, sagte Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. In Spitzenzeiten kann es sein, dass ein Pannenfahrer in Wien über 40 Einsätze pro Tag übernimmt.

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