AMS weist Kritik der Armutskonferenz aufs Schärfste zurück!

Auf völliges Unverständnis des AMS stößt die Kritik des Diakonie-Sozialexperten Martin Schenk anlässlich einer Pressekonferenz der Armutskonferenz am Donnerstag. Martin Schenk kritisierte mangelnde Vorbereitung des AMS auf die geplante Einführung der bedarfsorientierten Mindestsicherung.

Die beiden AMS-Vorstände Herbert Buchinger und Johannes Kopf weisen darauf hin, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinerlei gesetzliche Grundlage für die geplante Einführung einer bedarfsorientierten Mindestsicherung vorliege und daher alle Details aber auch Grundsätzliches noch völlig offen sei. Selbst auf der politischen Ebene ist unter den Ländern noch die Frage des One-Stop-Shops für arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger beim AMS noch strittig. Erst seit letzter Woche läge überhaupt erst ein interner Vorbegutachtungsentwurf für ein mögliches Modell vor, zu dem das AMS um Stellungnahme bis Ende Februar ersucht wurde. Auch die Frage von zusätzlichen Ressourcen für das AMS zur Administration der Mindestsicherung ist bisher von politischer Seite überhaupt noch nicht diskutiert worden.

Unter diesen Voraussetzungen Vorwürfe wegen einer mangelnden Vorbereitung dem AMS auszusprechen, erscheint den beiden Vorständen höchst ungerechtfertigt. Abschließend weist das AMS darauf hin, dass sowohl öffentlich aber auch in den internen Arbeitsgruppen immer klargestellt wurde, dass nach endgültiger Fixierung eines Modells der Mindestsicherung eine Vorlaufzeit von mindestens einem Jahr für das AMS für EDV-Programmierung, Organisationsmaßnahmen und MitarbeiterInnenschulungen notwendig ist.

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