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Amerikas letzter Wille per Klick

Nach dem Tod der Koma-Patientin Terri Schiavo ist in den USA die Nachfrage nach Computerprogrammen zur Erstellung von Testamenten oder Patientenverfügungen stark gestiegen.

„Wir haben noch nie solche Verkaufszahlen gesehen“, sagt Clark Miller, Sprecher von nolo.com, dem Hersteller der Software Quicken WillMaker Plus. Ähnlich äußerten sich andere Firmen, die derartige Programme anbieten. Es gebe Zuwächse bis zu hundert Prozent.

Für Testamente braucht man aber nicht unbedingt ein Computerprogramm und auch keinen Notar. Vorlagen für die USA gibt es im World Wide Web auch kostenlos. Eine Web-Site in Maryland verzeichnete bis vor kurzem höchstens 50 Downloads in der Woche für die Formulare dieses Staates. Nach Beginn der letzten Prozesse um Schiavo waren es innerhalb von zehn Tagen rund 47.000 Downloads.

Ebenso stark ist in den USA auch die Nachfrage nach fachkundiger Beratung zur Erstellung eines Testaments gestiegen. „Mein Telefon steht nicht mehr still“, berichtet die Anwältin Debra Speyer. „Viele Menschen wollen nicht, dass ihnen das Gleiche passiert“, sagt sie mit Blick auf das Schicksal von Schiavo.

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