Am Wiener Straßenstrich geht die Angst um

Am Sonntag wurde eine Leiche nackt und verbrannt auf einem Feldweg im Bezirk Mistelbach gefunden. Jetzt geht bei den Kolleginnen der ermordeten Prostiutierten Petya Milikova Filkova die Angst um.

Rund 5.000 Mädchen bieten in Wien ihren Körper gegen Bezahlung an. Im Prater, auf der Linzerstraße oder der äußeren Mariahilferstraße. Dort soll die Bulgarin in der Nacht auf Samstag ihrem Mörder in die Hände gelaufen sein.

Chefermittler Leopold Etz erklärt: “Zuletzt wurde die Frau gegen 22 Uhr bei einem Kebap-Stand gesehen, dann verliert sich ihre Spur.” Es wird vermutet, dass Petya Milikova Filkova zu ihrem Freier in den Wagen stieg. Dort wurde sie dann mit drei wuchtigen Schlägen erschlagen. In der Nacht auf Sonntag zündete sie der Mann auf einem Feldweg nahe der Brünnerstraße an. Nur wenige Meter von jener Stelle entfernt, an der am 6. August die verbrannte Leiche der 23-jährigen tschechischen Prostituierte Katerina Vavrova gefunden wurde.

“Wir schreiben jetzt immer die Nummern der Fahrzeuge auf, in die unsere Kolleginnen einsteigen”, sagt eine Prostituierte in der Tageszeitung “Österreich”.

Seit 2005 gab es insgesamt vier Fälle mit ermordeten und verbrannten Prostituierten. Kriminalisten sprechen nun sogar von einem möglichen Serienkiller.

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