Altes Brot vor Landwirtschaftsministerium in Wien ausgekippt

Vor den Eingang des Landwirtschaftsministeriums in Wien wurde Brot ausgekippt. Im Bild: Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger.
Vor den Eingang des Landwirtschaftsministeriums in Wien wurde Brot ausgekippt. Im Bild: Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger. ©APA/GEORG HOCHMUTH (Symbolbild)
Am Montag wurde vor den Eingang des Landwirtschaftsministeriums im 1. Bezirk in Wien massenweise altes Brot aus der Überproduktion ausgekippt. Dahinter steckten Aktivisten von "Extinction Rebellion" und "Letzte Generation".

"Dass bergeweise Fleisch in der Müllverbrennungsanlage landet und in Wien täglich so viel Brot weggeworfen wird, wie in Graz gegessen wird, ist in Zeiten einer drohenden weltweiten Hungerkrise ein Verbrechen, bei dem wir nicht mehr zusehen können", hieß es in einer Aussendung.

Wien: Brot vor Landwirtschaftsministerium ausgekippt

"Wir können den Wahnsinn der Wegwerfgesellschaft und der fossilen Zerstörung nicht mehr ertragen. Wir steuern auf eine Klimahölle zu und parallel werden noch genießbare Lebensmittel in Massen entsorgt. Wir hatten Waldbrände schon im Februar und die längste gemessene Trockenphase im März. Wir stehen kurz vor einem Klimakollaps, was einen sozialen Kollaps zur Folge haben wird", erklärte der Aktivist Dave. Die Organisationen forderten ein sinnvolles Essen-Retten-Gesetz, um die gegenwärtige landwirtschaftliche Überproduktion überflüssig werden zu lassen.

(APA/Red)

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