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Alternativ-Nobelpreise in Stockholm verliehen

Die Alternativen Nobelpreise sind am Montag in Stockholm an Martin Almada, „Von Frau zu Frau“ und ein Jugendzentrum in Burundi verliehen worden.

Martin Almada ist ein Menschenrechtler aus Paraguay, „Von Frau zu Frau“ ist eine auf dem Balkan aktive schwedische Hilfsorganisation und ein Jugendzentrum in Burundi verliehen worden. Die drei Auszeichnungen sind mit insgesamt 2 Millionen Kronen (220.000 Euro) dotiert. Einen nicht dotierten Ehrenpreis bekam der australische Umweltschützer Martin Green für seine Forschungsarbeit bei der Weiterentwicklung der Solarenergie überreicht.

Der 1937 geborene Almada war als Menschenrechtler während der Militärdiktatur lange inhaftiert und Folterungen ausgesetzt. Nach dem Ende der Diktatur 1989 kehrte er aus dem Exil in seine Heimat zurück und arbeitete erfolgreich an der Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen. Die „Stiftung für richtiges Leben“ erklärte zur Entscheidung für Almada, er habe „Herausragendes geleistet, um Folterer zur Verantwortung zu ziehen und sein Land auf dem Weg zur Demokratie weiter zu bringen“.

Die 1993 in Schweden gegründete Organisation „Von Frau zu Frau“ arbeitet in sechs Ländern auf dem Balkan sowie im Nahen Osten und in Georgien, um Frauen in Kriegsgebieten bei der Bewältigung der Kriegsfolgen und dem Aufbau neuer Friedensstrukturen zu helfen.

Das Jugendzentrum „Centre Jeunes Kamenge“ wurde für seine Aktivitäten mit mehr als 20.000 Jugendlichen in dem seit neun Jahren vom Bürgerkrieg betroffenen ostafrikanischen Staat Burundi ausgezeichnet. Die Einrichtung in der Stadt Bujumbura geht auf eine Initiative von drei katholischen Missionaren aus Italien im Jahr 1991 zurück.

Die Alternativen Nobelpreise werden seit 1980 vergeben. Mit ihnen sollen besondere Leistungen zur Förderung der Menschenrechte, des sozialen Ausgleichs und des Umweltschutzes gewürdigt werden.

TIPP: www.rightlivelihood.se

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