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Alte Stars in neuem Museum

Die beiden ältesten Damen Österreichs - die 32.000 Jahre alte Fanny vom Galgenberg und die etwas jüngere Venus von Willendorf - sind die unbestrittenen Stars im völlig neu gestalteten Steinzeitsaal des Naturhistorischen Museums Wien.

Anlässlich der Eröffnung lädt das Haus am Ring Samstag und Sonntag zu einem „Steinzeit-Wochenende“ mit Spezialführungen, Vorträgen und Kinderprogrammen wie einer Steinzeitwerkstatt.

Die neue Präsentation soll den Besuchern vor allem den Fortschritt der Kulturentwicklung näher bringen, etwa wie unsere Vorfahren Kunst- und Kult- sowie Gebrauchsgegenständen herstellten und wie sich die technischen Fertigkeiten und Moden im Laufe der Jahrtausende änderten. So könnten etwa die beiden berühmtesten Fundstücke unterschiedlicher nicht sein.

Schlank und grün: Fanny

Fanny wurde vor rund 15 Jahren in Stratzing/Krems-Rehberg (NÖ) gefunden und ist 32.000 Jahre alt. Die 7,2 Zentimeter große Skulptur ist sehr schlank, aus grünlich glänzendem Schiefer gearbeitet und stellt mit einem erhobenem Arm und dem gedrehtem Oberkörper möglicherweise eine tanzende Frauenfigur dar.

Sie wird deshalb auch „Die tanzende Venus vom Galgenberg“ genannt. Die 7.000 Jahre jüngere, elf Zentimeter große Venus von Willendorf wurde 1908 gefunden. Das mehr als üppige, nackte Frauenbildnis aus rötlichem Kalkstein ist vollständig erhalten und gilt als Fruchtbarkeitssymbol der Altsteinzeit.

Ötzi wird ebenfalls ausgestellt

Im Bereich der Jungsteinzeit steht ein weiterer Star der Wissenschaft im Mittelpunkt, wenn auch nicht leibhaftig. Der „Mann aus dem Eis“ – besser bekannt als Ötzi – wurde 1991 am Hauslabjoch im Gebiet des Similaun-Gletschers in den Ötztaler Alpen entdeckt. In der Schau sind etwa Original-Requisiten zum Dokumentarfilm „Der Ötztalmann und seine Welt“ von Kurt Mündel zu sehen.

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