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Alte Donau: 3.350 Tonnen Wasserpflanzen abgemäht

Die Mähboote waren auf der Alten Donau im Dauereinsatz.
Die Mähboote waren auf der Alten Donau im Dauereinsatz. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Heuer wurden in der Alten Donau 3.350 Tonnen Wasserpflanzen von den Mähbooten entfernt. "Es war der intensivste Einsatz in der Geschichte des Mähens", bilanzierte Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima am Sonntag in einer Aussendung.

Die Unterwasserpflanzen, die sogenannten Makrophyten, seien Garant für die hohe Wasserqualität im Naturgewässer.

Unterwasserpflanzen: Große Herausforderung für Mähboote

“Das massive Wachstum der Unterwasserpflanzen stellt uns jedes Jahr vor eine große Herausforderung. Wir müssen die Pflanzen erhalten und schonen, um die hohe Wasserqualität sicher zu stellen und gleichzeitig gilt es, die Alte Donau als Naherholungsgebiet zu sichern”schilderte Gerald Loew, Abteilungsleiter der MA 45 – Wiener Gewässer, die Herausforderungen. Erstmals waren heuer die neuen Amphibienboote der Stadt Wien im Einsatz, kleiner und wendiger als die früher eingesetzten Boote. Laut MA 45 ist ihr größter Vorteil, dass sie in einer Tiefe bis zu 2,5 Meter mähen können.

2018 war wegen der überdurchschnittlich warmen Monate April und Mai eine große Herausforderung, hieß es. Die Unterwasserpflanzen seien explosionsartig bis zu 50 Zentimeter pro Woche gewachsen. Nicht zuletzt deshalb sei es der größte Mäheinsatz der Geschichte gewesen. Bis zu 18 Boote waren im Einsatz.

(APA/red)

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