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Alpine-Insolvenz verursacht in Wien Stillstand im Wohnbau

Alpine-Insolvenz triffft Wiener Wohnbau
Alpine-Insolvenz triffft Wiener Wohnbau ©Votava / PID
Aufgrund der Alpine-Insolvenz wurden zahlreiche Bauarbeiten vorerst gestoppt. Davon sind auch viele Wiener betroffen, deren Wohnung von der Baugesellschaft errichtet hätten werden sollen.
Alpine-Pleite trifft Wien
Alpine-Rettung gescheitert
Bauarbeiten gestoppt
Rückbau der Gürtelbrücke

Laut einem ORF.AT-Bericht sind hunderte Wiener direkt von der Alpine-Pleite betroffen. Viele Wohnungen hätten von der insolventen Baugesellschaft saniert werden sollen – nun sitzen viele Mieter und Eigentümer auf halbfertigen Räumlichkeiten.

Die Insolvenz der Alpine trifft auch rund 1.300 Arbeiter. Am Wiener Handelsgericht findet am Donnerstag, den 4. Juli die erste Gläubigerversammlung statt, welche klären soll wieviele Formen von der Pleite betroffen sind.

Alpine-Insolvenz trifft Wiener Wohnbau

Wie der ORF.AT berichtet müssen viele Wiener ihre Umzugspläne verschieben, da Einzugtermine in neue Wohnung hinfällig wurden. Nun sucht man nach Ersatzfirmen, welche sich der Alpine-Projekte annehmen und die Wohnbauten fertigstellen. Unter anderem sind dabei rund 1000 Sozialbauwohnungen im Sonnwendvietel betroffen. Die Wohnung hätten Ende Juli fertig gestellt sein sollen, wurden aber aufgrund der Insolvenz der Baufirma stillgelegt.

Auch in Stadlau steht derzeit ein Alpine-Projekt still. Die gesiba errichtet laut ORF.AT hier mehr als 200 Wohnungen und ein Kindertagesheim. Die Mieter sollen nun erst kommendes Frühjahr einziehen können. Viele Mieter stehen nun vor Problemen, da sie nicht wissen, wann genau sie in die Wohnung einziehen können. Die Wohnbaugenossenschaften versuchen nun fieberhaft Ersatzfirmen zu finden.

Baustopp bei knapp 1.500 Wohnungen

Vom Mega-Konkurs des Alpine-Baukonzerns ist allein in Wien der Bau von rund 1.000 bis 1.500 Wohnungen in unterschiedlichem Errichtungsstadium vorübergehend gestoppt worden. Dies sagte am Donnerstag, den 4. Juli Sozialbau-Chef Herbert Ludl.  Die Anlage mit 97 Wohnungen sei fast fertig und die Kunden entsprechend frustriert, dass sie nicht wie geplant in Kürze einziehen könnten. Die Sozialbau sei aus dem Vertrag mit der Alpine “draußen” und spreche jetzt direkt mit jedem der dort tätigen 22 Professionisten, damit der Bau Stück für Stück fortgesetzt werden könne. Problem für die Professionisten sei, dass sie für ihre bisherigen Leistungen kein Geld von der Alpine bekämen, deshalb seien vier von ihnen bereits selbst in die Insolvenz geschlittert.

Für die 1.000 bis 1.500 von Alpine noch nicht fertiggestellten Wohnungen in Wien sieht Ludl das Hauptproblem darin, dass andere Bauunternehmen diese “offenen Baustellen” nicht zu den selben niedrigen Preisen übernehmen und weiterbetreiben könnten – bekanntermaßen war Alpine ja mit Dumpingkosten unterwegs. Zudem werde es nach der Übernahme solcher Baustellen durch andere Bauunternehmen im Falle von Mängeln zu Streitereien kommen, ob diese noch von der Alpine oder schon vom Nachfolger verursacht worden seien, meinte Ludl beim Sozialbau-Bilanzpressegespräch.

(Red./APA)

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