Allergien sind auf dem Vormarsch

Symbolfoto &copy Bilderbox
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Ob Pollen oder nicht Pollen - Allergien der unterschiedlichsten Art sind ein wachsendes Problem - Fünf Prozent der Kleinkinder und bis zu 25 Prozent der Erwachsenen sind betroffen.

Der Frühling lässt nicht nur die Herzen höher schlagen – bei vielen Menschen beginnen die Augen zu tränen und Nasen zu laufen. Ob es sich um Hausstaub-Milben, Tierhaare oder Pollen handelt – allergische Reaktionen haben mittlerweile ganzjährig Saison. Immer mehr Menschen leiden an solchen Erkrankungen:

  • Bei fünf Prozent aller Kleinkinder treten ernste allergische Reaktionen der Atemorgane auf.
  • Bei bis zu 20 Prozent der Schulpflichtigen stellt man mit zunehmendem Alter Heuschnupfen fest.
  • Im Erwachsenenalter sind schließlich bis zu 25 Prozent von einer Allergie betroffen.
  • Die Tendenz ist deutlich steigend: Vor allem ganzjährige Allergien – wie etwa gegen Hausstaub-Milben oder Tierhaare – haben in den vergangenen Jahren deutlich an Häufigkeit zugenommen. So stellte man in einer Stichprobe von 3.500 im Studierenden im Jahr 1983 bei elf Prozent typische Asthma-Symptome fest. 1995 waren es bereits 32 Prozent. 1996 wurden von Österreichs niedergelassenen Ärzten 194.000 mal Allergien diagnostiziert – davon mehr als 60 Prozent der Fälle im Sommerhalbjahr.

    Das größte Problem aber ist das Asthma: Davon sind rund sechs Prozent der österreichischen Bevölkerung betroffen. Das sind rund 500.000 Menschen.

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