Alle gegen die Viktoria

Die Sommerübertrittszeit brachte eine rekordverdächtige Anzahl an Transfers: VFV-Sekretär Klaus Aberer hatte in den letzten Tagen alle Hände voll zu tun, um die Spielerpässe für die neue Saison fertigzustellen.

Durch die Nachwuchsregelung in der Westliga wurde in der höchsten Liga des Landes mächtig am Karussell gedreht. 450 Kicker in den verschiedenen Unterhausligen haben einen neuen Klub gefunden.

Die Viktoria angelte sich ein Sextett an regionalligaerfahrenen Topspielern. Die Bregenzer holten die Routiniers Alper, Greif, Pazal, Tomic, Zupcic und Kollmann – der Wiederaufstieg ist heuer das große Ziel. „Es gibt keinen Topfavoriten, sechs bis sieben Teams können Meister werden“, drückt Trainer Hans Kogler auf die Euphoriebremse. Im Vordergrund steht für Kogler, eine neue, charakterlich starke Mannschaft mit einer guten Mischung aus Jung und Alt für die Zukunft zu formen.

Höchst und Egg lauern

Auch Vorjahres-Vize Höchst will alles unternehmen, um in die dritthöchste Spielklasse aufzusteigen. Hoch eingeschätzt bei allen Trainern wird zudem der FC Egg. Die Reiner-Elf holte zur eingespielten Truppe das Trio Omerovic, Helbock und Von der Thannen hinzu. Als Titelmitfavoriten werden auch Koblach, Bizau, Sulzberg und Wolfurt gehandelt – die restlichen Vereine kämpfen wohl um den Klassenerhalt.

Mäder hat aufgerüstet

Nicht nur im Wauld (Egg, Bizau, Sulzberg) geht es um die Nummer eins in der Region, sondern auch um den Kummenberg mit Neuling Mäder, Koblach und Götzis. Apropos Mäder: Hier hat Trainer Stefan Simon mit Goran Milosavljevic neben Atav, Olcum und Sevket Akyildiz nun einen weiteren „Kracher“ zum Neuling gelotst. Der zweite Aufsteiger Schwarzach geht mit der fast gleichen Truppe in die VL-Saison. Auffallend auch, dass Jürgen Gassner, Neotrainer von Lauterach, einige Ex-Viktorianer zu seinem neuen Arbeitgeber geholt hat.

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