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Alice Schwarzer kritisiert Frauenmode

Die Feministin Alice Schwarzer kritisiert die Frauenmode von Heute. Das Diktat des ewigen Jungmädchenlooks würde den Frauen das Recht auf Leben und Erfahrung rauben.

Über Pop-Superstar Madonna als Vorbild für Frauen sagte die Frauenrechtlerin: „Sie ist tüchtig, und das gefällt mir.“ Aber es bestehe die Gefahr, „dass sie Opfer ihrer eigenen Ich-kann-alles-Strategie wird und irgendwann dem Dreifachsuperstress von Superstar, Supermutter und Supergeliebter erliegt. Und: All die jungen Mädchen, die wie Madonna das Luder spielen, haben dann zwar ihr Aussehen, aber nicht ihre Stärke. Das könnte gefährlich werden.“

Auf die Frage, ob sie unbefangen mit Verona Feldbusch einen Kaffee trinken gehen könnte, antwortete Schwarzer: „Mit einem Werbeprodukt Kaffee trinken, das ist ja nicht so irrsinnig unterhaltsam.“

Schwarzer wünscht sich eine Nachfolgerin bei ihrer Zeitschrift „Emma“. Zu ihrem 60. Geburtstag am 3. Dezember befragt, ob sie froh wäre, wenn ihr eine Jüngere den Job der Feministin vom Dienst abnehmen würde, sagte sie: „Heilfroh! Ich habe ja noch anderes zu tun: Bücher schreiben oder einfach faulenzen.“

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