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Albertina zeigt Van Goghs Hauptwerke aus Amsterdam

Vincent van Gogh war nicht nur ein großer Maler, sondern auch ein Zeichner und Illustrator. Davon kann man sich bald in der Albertina überzeugen, die in ihrer großen Herbstausstellung "Van Gogh. Gezeichnete Bilder" von 5. September bis 8. Dezember zeigt.

Die Zeichnung sei “eine Leitwährung für sein gesamtes Schaffen” gewesen, erklärte Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder.

Neun Gemälde und mehr als 60 Zeichnungen wandern im Herbst von Amsterdam nach Wien. Sie zeigen nicht nur das Verhältnis von Zeichnung und Gemälde in Van Goghs umfangreichem Oeuvre, sondern fördern auch gerade unter den früheren Arbeiten teils weitgehend unbekannte Schätze zutage.

Bisher habe man zeichnerisches und malerisches Werk stets getrennt dargestellt, so Schröder, der mit dieser Ausstellung seinem Ziel, in der Albertina “die grafische Kunst auf Augenhöhe mit anderen Künsten zu präsentieren”, nachkommen will. Etwa 850 Gemälde und knapp 1.200 Zeichnungen hinterließ Van Gogh – in einer Schaffensdauer von nur wenigen Jahren. Zu vielen Gemälden existieren mehrere gezeichnete Versionen – “keine Studien für das Gemälde”, wie von Sjraar von Heugten, Experte des Van Gogh Museums, betonte, “sondern eigenständige Werke”, die mit den Gemälden in einem ständigen Dialog stehen.

Viermal kommt etwa “Der Zuave” von 1888 nach Wien, darunter auch das Gemälde, die seltenen Bleifstiftversionen des Selbstporträts, sowie das bekannte gemalte Bildnis. “Die Ernte” oder die “Fischerboote” aus Saintes-Maries-de-la-Mer, beide ebenfalls mit ’88 datiert, werden ihren gezeichneten Vor- und Nachläufern gegenüber gestellt.

Das Gros der 100 Zeichnungen und 50 Gemälde, die in der Ausstellung zu sehen sein werden, kommt aus Amsterdam, aber auch mehr als 60 weitere, europäische und US-amerikanische Museen und Privatsammlungen sind an dieser ersten Van Gogh-Schau in Österreich seit 50 Jahren beteiligt.

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