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Albertina: Umstrittenes Flugdach eröffnet

Am Donnerstagabend wurde das von Hans Hollein entworfene "Soravia Wing" - Dach eröffnet - die umstrittene Stahlkonstruktion sorgte schon im Vorfeld für Diskussionen.

Die Albertina hat seit Donnerstagabend ihr Flugdach. Der von Hans Hollein entworfene und nach den Sponsoren – den Bauunternehmern Erwin und Hanno Soravia – benannte „Soravia Wing“ wurde mit einer festlichen Veranstaltung eröffnet. Das neue Wahrzeichen ist 53 Meter lang, an der Seite zum Albertinaplatz zwölf Meter breit und ragt acht Meter über die Bastei.

Optischer Eingriff oder “schnittig und markant”?

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Der „Soravia Wing“ ist eine Stahlkonstruktion in Form eines verzogenen Dreiecks, deren 300 Quadratmeter große Oberfläche aus eloxiertem Aluminium besteht. In den vergangenen Wochen hatte es Diskussionen über diesen angeblich „optisch massiven Eingriff“ in die Ansicht auf die Albertina gegeben.


Auf diese Diskussionen nahmen auch die Festredner immer wieder Bezug. „Als Politikerin weiß ich: Aufregung bringt Aufmerksamkeit“, meinte die für Museen zuständige Bildungsministerin Gehrer. „Stadt heißt Veränderung“, sagte der Wiener Planungsstadtrat Schicker, „Aufregung gehört zu moderner Architektur dazu.“


Albertina-Direktor Schröder meinte, das Flugdach habe für die Albertina als „Symbol der Dynamik eine Leitfunktion“, es beschleunige die Dynamik des Eingangs, verschränke das Innen mit dem Außen, bringe Alt und Neu, Tradition und Innovation zum Dialog zusammen.


„Schnittig“ und „markant“ waren die häufigsten Assoziationen, die den zur abendlichen Eröffnung erschienenen Besuchern als erste zum neuen, zunächst blau, dann weiß angestrahlten Wahrzeichen der Albertina in den Sinn kamen. Der bisher (als Reiterstandbild) über die Rampe allein herrschende Erzherzog Albrecht wird es künftig nicht leicht haben, die Blicke auf sich zu lenken.


Redaktion: Elisabeth Skoda

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