Al Pacino plant eine Doku

Der Hollywood-Schauspieler Al Pacino arbeitet derzeit an einer Dokumentation über das Stück "Salome" aus der Feder des irischen Schriftstellers Oscar Wilde.

Der Oscar-Gewinner besuchte dazu Dublin, wo Wilde 1854 geboren wurde und später am Trinity College studierte, wie der Präsident der Philosophischen Gesellschaft an der Dubliner Universität, Daire Hickey, in der irischen Hauptstadt sagte.

Pacino plane einen Dokumentarfilm namens „Salomaybe“ und sauge die Atmosphäre in Dublin und am College geradezu auf, fügte Hickey hinzu. Pacino sollte am Mittwoch zum Schirmherr ehrenhalber der Philosophischen Gesellschaft ernannt werden. Vor ihm wurden bereits Hollywood-Regisseur Oliver Stone, US-Senator John McCain und der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu auf diese Weise ausgezeichnet.

Wilde veröffentlichte sein Drama „Salome“ 1891. Das in französischer Sprache geschriebene Stück erschien drei Jahre später auch in Englisch. Die Geschichte über Lust und Rache basiert auf der Legende von Salome, der Tochter des jüdischen Königs Herodes Antipas, die als Belohnung für einen Tanz den abgeschlagenen Kopf von Johannes dem Täufer verlangte und bekam. Pacino hatte in diesem Jahr in einer Broadway-Produktion den Herodes dargestellt. Der aus Filmen „Der Pate“ und „Scarface“ bekannte Mime hatte 1993 für seine Rolle in „Der Duft der Frauen“ den Oscar erhalten.

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