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Al Gore: G-8-Beschlüsse sind "Schande"

USA - Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore hat die Beschlüsse des G-8-Gipfels zum Klimaschutz scharf kritisiert. Er sieht keinerlei Ergebnis von Heiligendamm.

Die in Heiligendamm getroffenen Vereinbarungen seien „eine Schande, die als Erfolg getarnt wurde“, sagte Gore bei einer Veranstaltung in Mailand am Donnerstagabend.

Zwar lobte Gore die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Bemühungen, die G-8-Chefs auf konkrete Ziele zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes festlegen zu wollen. Wirklich erreicht worden sei auf dem Treffen vor einer Woche aber nichts: „Die acht mächtigsten Länder der Welt kamen zusammen und waren unfähig, irgendetwas anderes zu sagen als: ’Wir hatten gute Gespräche und wir haben uns darauf geeinigt, dass wir weitere Gespräche haben werden – und wir werden sogar Gespräche über die Möglichkeit führen, in Zukunft vielleicht etwas auf freiwilliger Basis zu unternehmen.“

Die Staats- und Regierungschef der sieben größten Industrieländer und Russlands (G-8) hatten in Heiligendamm erklärt, sie wollten eine Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 50 Prozent „ernsthaft in Betracht“ ziehen. Dies war von zahlreichen Umweltverbänden und Politikern als zu unverbindlich kritisiert worden.

Gore avancierte in den vergangenen Monaten mit seinem Oscar-prämierten Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ über die Klimakatastrophe zu einem der berühmtesten Umweltschützer der Welt. Unter Bill Clinton war er Vizepräsident. Im Jahr 2000 trat er selbst als Präsidentschaftskandidat an, scheiterte aber an George W. Bush.

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