Akten fehlen - Befragungen im U-Ausschuss vorerst beendet

Großer Medienandrang um Werner Amon nach der vorzeitigen Beendigung des U-Ausschuss.
Großer Medienandrang um Werner Amon nach der vorzeitigen Beendigung des U-Ausschuss. ©APA/ Helmut Fohringer
Wegen fehlender Akten aus dem Innenministerium wurden die Befragungen des parlamentarischen Korruptions-Untersuchungsausschuss vorerst beendet. Auch der Termin am kommenden Freitag wurde abgesagt.
Grasser befragt
Grasser schweigt

Überraschend wurden die Befragungen nach der ersten Auskunftsperson zur Causa Tetron ausgesetzt. Auch die Sitzung am Freitag findet nicht statt, wie die Abgeordneten nach einer Fraktionsführersitzung gegenüber Journalisten erklärten. Grund ist Unmut unter den Fraktionen über fehlende Akten des Innenministeriums. Man gehe nun davon aus, dass die betroffenen Akten alle bis Freitag da sind, meinte der BZÖ-Abgeordnete Stefan Petzner.

Zeitplan für U-Ausschuss muss geändert werden

Die zwei Auskunftspersonen Bernhard Krumpel, der im Kabinett des Innenministers für den Behördenfunk zuständig war und später Geschäftsführer bei Tetron wurde, sowie der ehemalige Generaldirektor für öffentliche Sicherheit Erik Buxbaum, die schon auf ihre Aussage gewartet hatten, wurden nach Hause geschickt. In einer weiteren Geschäftsordnungssitzung werden nun Änderungen beim Zeitablauf der Zeugenladungen besprochen. (APA)

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