AKH weist Vorwürfe zurück

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Die Kritik der Grünen, dass das Wiener AKH externe Leistungen nicht korrekt verrechne sei "überholt". Das teilte der Direktor des Allgemeinen Krankenhauses, Reinhard Krepler am Mittwoch mit.

Die Grünen hatten sich auf den entsprechenden Kontrollamtsbericht gestützt und von „Geldverschwendung“ gesprochen. Man habe die Regelungen für die Abgeltung externer Leistungen bereits vor dem Vorliegen des Kontrollamtsberichtes geändert, unterstrich Krepler in einer Aussendung.

Externe Leistungen, die für andere Labors oder Ärzte mit eigener Ordination ausgeführt werden, würden nun den Einsendern verrechnet. Zumindest dann, wenn sie außerhalb der pauschalen Abgeltung von Ambulanzleistungen liegen, die gemäß den Regelungen der Krankenhausfinanzierung erfolgt. Diese mache jedoch nur etwa 20 Prozent des tatsächlichen Aufwandes für die 1,4 Millionen Ambulanzbesuche jährlich aus. Der Rest werde über den jährlichen Betriebskostenzuschuss der Stadt Wien abgedeckt.

In jedem Falle nehme man externe Laborproben weiterhin an, um Engpässe in der Versorgung der Patienten zu vermeiden. Diese würden nun aber verrechnet. „Von dieser Neuordnung der Kooperation mit Ordinationen und anderen Gesundheitseinrichtungen erwarten wir uns zusätzliche Einnahmen“ hoffte Krepler in seiner Aussendung.

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